K+S erheblich betroffen

Eilverfahren: Gericht stoppt Salz-Einleitung in Werra

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Kassel. Der Kali-Konzern K+S darf nicht mehr so viel Salz-Abwässer in die Werra einleiten. Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts (VG) Kassel ist ein vorläufiger Stopp der Einleitung über die Rohrleitung vom Produktionsstandort Neuhof zur Werra bei Heringen verhängt worden.

Damit hat das Gericht im Eilverfahren dem Antrag einer Naturschutzvereinigung stattgegeben. Der Einleit-Stopp gilt, bis eine Entscheidung im Hauptsacheverfahren gefallen ist, erläuterte VG-Sprecher Hardy Siedler.

Konkret geht es um die Erlaubnis des Regierungspräsidiums Kassel, wonach über die Rohrleitung 1,1 Millionen Kubikmeter Abwässer pro Jahr eingeleitet werden dürfen. Nach Auffassung der 4. Kammer des VG vertößt diese Erlaubis gegen naturschutzrechtliche Vorschriften.

Nicht betroffen von der Entscheidung sind die Produktionsstandorte an der Werra bei Heringen. Von dort dürfen weiter Abwässer in den Fluss eingeleitet werden. (clm)

Mehr zu diesem Thema in der Donnerstagsausgabe sowie im Laufe des Tages auf an dieser Stelle.

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