Shoppen bis 21 Uhr

Zeit der Schnäppchenjäger: Geschäfte in Eschwege locken Kunden mit „Open Friday“

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Heiße Preise versetzten Kunden in Kauflaune am „Open Friday“ in Eschwege. Sebastian Sennhenn nutzt die Chance, um Weihnachtsgeschenke zu besorgen. 

Der Schnäppchenfreitag „Open Friday“ ist längst auch in Eschwege angekommen. Zahlreiche Unternehmen warben am Freitag mit verlockenden Angeboten und stark reduzierten Preisen.

25 Prozent auf Unterwäsche und Sportbekleidung, Sonderrabatte auf Fahrräder, günstige Angebote wetterfester Bekleidung und reduzierte Dekorations- und Spielsachenpreise trieben Kundschaft in die Eschweger Innenstadt. „Ich bin auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken. Hoffentlich kann ich ein paar Schnäppchen machen“, sagt Sebastian Sennhenn.

Der Black-Friday-Trend stammt ursprünglich aus den USA: Traditionell ist damit der Freitag nach Thanksgiving gemeint, der in Amerika den Beginn der Weihnachtszeit einläutet. Seine Premiere feierte der Black Friday (schwarzer Freitag) im Jahr 1961. Lokale Händler aus Philadelphia lockten damals die Verbraucher mit Rabatten. Eine Theorie zur Namensentstehung besagt, die Händler hätten so viel Umsatz gemacht, dass ihre Hände schwarz (black) gewesen sind vom Geldzählen. Während der Black Friday in den USA hauptsächlich in Einkaufsläden stattfindet, werden in Deutschland die meisten Rabatte online angeboten.

Die Initiative Stadtmarketing hat die Eschweger Händler aufgerufen, sich am „Open Friday“ zu beteiligen. Der Einkauf in Geschäften sollte verstärkt werden, um sich gegen Internethändler zu behaupten.

Geworben wurde in Eschwege mit dem Namen „Open Friday“ statt „Black Friday“. Der Grund für dieses Wirrwarr entstand durch eine Fehlentscheidung des Deutschen Patent- und Markenamts. Der Begriff „Black Friday“ ist noch als Marke eingetragen und dessen Rechte liegen bei einer Firma aus Hongkong. Gegen Abend nahm das Gedränge in der Innenstadt nochmal zu.

Bis 21 Uhr hatten Kauffreudige die Chance bei Rabatten und Prozenten in den Läden zuzuschlagen und gemütlich nach der Arbeit durch die Innenstadt zu schlendern. Dazu sorgten die Rotjackenkids vom Spielmannszug Werratal um 18 Uhr für Stimmung, indem sie durch die Stadt zogen und fröhlich musizierten.

Von Carolin Eberth

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