Weitere Investitionen auch in der Zukunft geplant

Gesundheitsholding schließt 2016 mit Überschuss ab

Mit einem Überschuss von 0,83 Millionen Euro schließt die Gesundheitsholding Werra-Meißner das vergangene Jahr ab. Damit reicht das positive Ergebnis nicht ganz an das vom Vorjahr an; 2015 waren es noch 1,33 Millionen Euro.

Begründet wird das vom Verwaltungsleiter Michael Rimbach damit, dass der Lohnverzicht der Mitarbeiter laut dem Zukunftssicherungstarifvertrag mittlerweile nur noch bei 1,45 Prozent liege und nicht, wie zuvor, noch bei 3,5 Prozent. „Das schlägt sich natürlich in den Zahlen wieder, ist aber ein Schritt in die richtige Richtung.“ Rimbach verweist darauf, dass der Überschuss im Unternehmen bleibe und investiert werde, um die Gesundheitsholding, zu der auch die beiden Kliniken in Eschwege und Witzenhausen gehören, zukunftsfähig zu halten.

So habe man im vergangenen Jahr insgesamt 4,06 Millionen Euro investiert, um zum Beispiel den Standort Witzenhausen zu modernisieren und um mit dem Neubau des Funktionstraktes in Eschwege zu beginnen, der unter anderem Operationssäle und eine neue Intensivstation beinhalten soll. „Dessen Rohbau soll in diesem Herbst fertig sein, der Bezug ist für kommendes Jahr geplant“, sagt Geschäftsführer André Koch, „wir liegen im Zeitplan.“

Insgesamt wird der Neubau 15 Millionen Euro kosten, 8,8 Millionen Euro davon stammen aus Fördermitteln – der Rest muss aus Eigenmitteln finanziert werden. Auch deshalb sei erfreulich, dass der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um eine knappe Million auf 72,5 Millionen Euro gesteigert werden konnte; zudem seien 18 720 Patienten in 2016 behandelt worden. „Das sind zwei Prozent beziehungsweise 360 Patienten mehr als noch 2015, sodass unsere Marktposition behauptet und leicht ausgebaut werden konnte“, freut sich der Holdingvorstand. 

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