An Silvester

G.G. Anderson bricht sich den Oberschenkel

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An Silvester den Oberschenkel gebrochen. G.G. Anderson hat für die nächsten Wochen alle Termine abgesagt.

Eschwege. Der Eschweger Schlagersänger G.G. Anderson hat für die nächsten Wochen alle seine Termine und Auftritte abgesagt. Wie der Sänger auf seiner Intenetseite mitteilt, habe er sich am Silvestertag den Oberschenkelhals gebrochen.

Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, teilte sein Management mit. G.G. Anderson, der mit bürgerlichem Namen Gerd Grabowski heißt, ist am frühen Morgen des 31. Dezember auf dem Weg zu seinem Auto ausgerutscht und "so unglücklich auf dem Gehsteig gestürzt, dass er einen Oberschenkelhalsbruch erlitten hat", heißt es auf der Facebook-Seite. Grabowski wollte mit seiner Frau in die Stadt zum Einkaufen fahren. Noch am selben Tag sei er erfolgreich operiert worden.

Das Jahr 2014 endete für den national erfolgreichen Schlagersänger gesundheitlich so wenig erfolgreich, wie es sich schon vorher ankündigte. Der Eschweger wurde im Juli wegen eines Schlaganfalls im Klinikum Werra-Meißner in Eschwege behandelt. Dr. Edgar Bollensen, Chefarzt der Neurologie, diagnostizierte zwei Schlaganfälle in der linken Gehirnhälfte bei dem Sänger, Komponist und Produzent. Bleibende Schäden sind nicht eingetreten.

Am 4. Dezember feierte G.G. Anderson seinen 65. Geburtstag. Da befand er sich bereits wieder auf großer Weihnachtstournee. Für den Anfang des Jahres plante der Musiker, ein Best-Of-Album aufzunehmen. Auch seinen Patensohn Michele Grabowski wollte er musikalisch unterstützen. "G.G. Anderson kann in den nächsten sechs bis acht Wochen keine Termine wahrnehmen", heißt es auf seiner Internetseite. Vor ihm liege jetzt ein langer Weg der Genesung. Nach dem Krankenhausaufenthalt wird er sich gleich eine Reha-Behandlung unterziehen.

Von Tobias Stück

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