Knallfrosch zum Welt-Aids-Tag

Go-Ahead-Verein organisiert am Samstag ein Benefizkonzert in der Eschweger Traube

Nehmen sich selbst nicht immer ganz ernst: Knallfrosch Elektro gastieren am Samstag ein letztes Mal in Eschwege. Ende des Jahres löst sich die Band auf. Foto: privat

Eschwege. Der Go-Ahead-Verein plant ein Benefizkonzert am Welt-Aids-Tag. Der Erlös der Veranstaltung am Samstag, 1. Dezember, im Saal der Eschweger Innenstadtkneipe Zur Traube soll zu gleichen Teilen der Aidshilfe Kassel sowie der Hilfsorganisation Eschwege hilft zukommen.

Auftreten werden Knallfrosch Elektro und Schmox. Karten gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung Heinemann und in der Traube für 15 Euro.

Knallfrosch Elektro

Hinter dem ungewöhnlichen Namen steckt vielmehr eine der innovativsten, frischesten und abwechslungsreichsten Bands Deutschlands. „Die fünf Jungs haben den Crossover nicht neu interpretiert, sie haben ihn komplett neu erfunden“, heißt es in einer Bandbeschreibung. Ein Mix aus Rap, Punk und Pop, und die Kunst, sich selbst nicht immer allzu ernst zu nehmen, passen großartig zusammen.

Bevor – trotz zahlreicher Alben und Fernsehauftritte – der ganz große Durchbruch kam, ist die Geschichte der Band schon wieder vorbei. Knallfrosch Elektro lösen sich zum Jahresende auf. Das letzte Konzert spielen sie am 23. Dezember in ihrer Heimatstadt Aurich. Eine Fangemeinde in der Region haben sie sich in den vergangenen Jahren mit ihren Auftritten beim Go-Ahead-Festival in Schwebda erspielt.

Schmox

Bei Schmox trifft mehrstimmiger Gesang mit deutschen und englischen Texten auf eingängige Gitarrenriffs. Progressive Elemente ergänzen in den Songs der Band melodische Licks und Hooklines. Schmox verarbeiten Einflüsse aus klassischem, Alternative- und Indie-Rock zu ihrem eigenen Sound. In der aktuellen Besetzung, Max Klie (Bass), Maurice Vogelsänger (Drums), Jan Ziegenbein (Gitarre, Gesang) und Yves Zinngrebe (Gesang, Gitarre), spielen Schmox aus Witzenhausen seit Anfang 2016 zusammen.

Go Ahead

Das beliebte Umsonst-und-draußen-Festival am Ostufer des Werratalsees gibt es seit 2016 nicht mehr. Zehn Festivals – mit Unterbrechungen – wurden bis dahin organisiert. „Uns fehlen ehrenamtliche Helfer, um das Festival zu stemmen“, sagt Yvonne Köstler, Vorsitzende des Go-Ahead-Vereins. Die Finanzierung war Jahr für Jahr ein Problem. 

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