Arbeiten an Eschweger Straße früher als geplant beendet

Goethestraße in Eschwege ist für den Verkehr wieder freigegeben

Bauarbeiter und Planer durchschneiden auf der Gothestraße in Eschwege ein Trassierband. Die Straße wurde saniert, Bushaltesstelle barrierefrei ausgebaut
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Kürzlich gaben die beteiligten Firmen zusammen mit Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe (dritter von links) die Goethestraße nach den Bauarbeiten wieder frei.

Rund acht Wochen früher als geplant sind die Bauarbeiten an der Eschweger Goethestraße fertiggestellt worden. Jetzt ist die Straße wieder befahrbar.

Die Arbeiten

Neben dem Umbau von Gehwegen und der Straße selbst sind auch fünf barrierefreie Haltestellen eingerichtet worden. Jüngst wurde die Straße nun auch ganz offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Die Gehwege wurden während der vergangenen Monate verbreitert und der Straßenverlauf angepasst. Unter den Gehwegbereichen wurden etwa 150 Meter Gas- und Stromleitungen durch Mitarbeiter der Stadtwerke verlegt.

Lediglich das Basaltpflaster auf der Fahrbahn konnte nicht wiederverwendet werden. „Die Griffigkeit der Oberfläche war nicht mehr gegeben, und neues Basaltpflaster hätte außerhalb des Budgets gelegen“, erklärt Thomas Hirsch, technischer Leiter der Firma Küllmer-Bau.

Die Firmen

An den Bauarbeiten war neben Küllmer-Bau das Planungsbüro Iffert und Partner, der Eschweger Baubetriebshof und der Fachbereich Tiefbauamt der Kreisstadt Eschwege beteiligt. Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe lobte die gute Zusammenarbeit und freute sich über die frühe Fertigstellung der Arbeiten.

Der Ablauf

Begonnen hatten die Bauarbeiten an der Eschweger Goethestraße Anfang März. Während der Arbeiten wurde streng auf die in der Corona-Krise geltenden Hygiene-Vorschriften geachtet.

„Dazu kamen Bauunterbrechungen von etwa drei Wochen, da das Pflaster für die Gehwege nicht geliefert werden konnte“, fügte Thomas Hirsch an.

Die Finanzierung

Insgesamt haben die Bauarbeiten rund 360 000 Euro gekostet, inklusive den Arbeiten der Stadtwerke. Die Oberflächen wurden teilweise durch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) gefördert. 750 Kubikmeter Boden wurden bewegt, 850 Quadratmeter Asphalt gelegt und 1000 Quadratmeter Pflasterarbeiten erledigt. Zusätzlich wurden etwa 100 Meter Sonderborde für die Bushaltestellen verlegt.

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