Dr. Bernd Heinemann rät vor allem Hobbysportlern, es langsam angehen zu lassen

Am Samstag startet der Werraman: Meteorologen rechnen mit 32° C

Kopfbedeckung, Sonnenbrille und viel Wasser: Thomas Brand trotzt dem heißen Sommerwetter beim Werraman 2013. Am morgigen Samstag sollen die Temperaturen auf 32 Grad steigen. Foto: Sagawe

Eschwege. Wenn am Samstag um 12 Uhr der Startschuss zum Werraman und den Hessenmeisterschaften am Werratalsee in Eschwege fällt, dann erwartet die 970 Teilnehmer vor allem eins: Hitze. Hoch Aymen bringt diese Woche bestes Sommerwetter in die Region und erreicht seinen Höhepunkt am Wochenende.

Unser regionaler Wetterexperte Torsten Rost rechnet am Samstag mit etwa 32 Grad in Eschwege. Er verspricht blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein. „Über Regen braucht man sich am Samstag auf jeden Fall gar keine Sorgen zu machen“, sagt Rost. Das Wetter wird eine zusätzliche Herausforderung für die Sportler, die während des Werraman 400 Meter schwimmen, 21 Kilometer radeln und anschließend fünf Kilometer laufen. Die 60 Starter der Hessenmeisterschaft legen an diesem heißen Samstag sogar noch 350 Meter mehr auf der Schwimmstrecke zurück.

Der Eschweger Mediziner Bernd Heinemann empfiehlt den Sportlern sich vor dem Start auf jeden Fall im Schatten aufzuhalten und etwa eine halbe Stunde vor dem Startschuss schon einmal gut einen halben Liter zu trinken. „Trinken ist bei dieser Hitze noch wichtiger“, sagt Heinemann. Auf der Radstrecke sollten die Teilnehmer dann auf jeden Fall die am Rad befestigte Flasche leeren.

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„Die größte Herausforderung bei den hohen Temperaturen wird das Laufen in der Stadt sein“, sagt der Mediziner. Die Sportler sollten dort versuchen möglichst im Schatten der Häuser zu laufen und die am Rand gereichten Getränke entgegennehmen. Gerade weniger trainierte Hobbysportler sollten laut Heinemann bei diesen Temperaturen lieber einen Gang zurückschalten und ein paar Minuten länger einplanen. „Wer unterwegs Übelkeit, besondere Schwäche oder einen ungewöhnlichen Pulsschlag feststellt, sollte lieber ganz aufhören“, rät Heinemann. Ansonsten drohen Hitzestau und im schlimmsten Fall sogar ein Hitzschlag. Ganz wichtig sei es vor allem, dass die Sportler sich im Ziel nicht direkt hinsetzen, sondern sich langsam etwa fünf bis zehn Minuten im Schatten auslaufen, damit der Kreislauf sich wieder beruhigen kann.

Von Diana Rissmann

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