Grillspaß ist gesichert: WR verteilt Eimer auf dem Festivalgelände

Lieber Vorsorge als Nachsorge: Neben dem Grill sollte in diesem Jahr immer ein Eimer mit Wasser stehen. Die Werra-Rundschau hilft aus, wo es noch an der nötigen Ausrüstung mangelt. 

Eschwege. Ein Grillverbot wurde trotz der Dürre für das Open-Flair-Gelände nicht ausgesprochen - aber es gelten strenge Regeln:  Die WR hat deshalb Eimer an die Flairgäste verteilt.

Das große Schwitzen bei der momentanen Hitzewelle nimmt kein Ende. Dabei ist nicht nur bei uns Menschen langsam die Luft raus, sondern auch Wiesen und Felder sind komplett verdörrt. 

Auch das Gelände des Open-Flair-Campingplatzes sieht jetzt schon ziemlich mitgenommen aus und ist vertrocknet. Schon ein kleiner Funke würde ausreichen, und man wird ungewollt zum Feuerteufel.

Das wollen weder die Camper noch das Team des Open Flairs. Daher haben sich die Veranstalter dazu entschieden, einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Ein generelles Grillverbot gibt es nicht, aber das Grillen mit Bodengrills (Aluschalen) ist verboten. Außerdem sollte neben jedem Grill ein Zehn-Liter-Eimer mit Wasser stehen, damit im Notfall eingegriffen werden kann.

Werden auf dem Flair-Camping gerne angenommen: die WR-Eimer. 

Da nicht jeder an den passenden Eimer gedacht hat, ist der Grillspaß auf dem Campingplatz in Gefahr. Um Abhilfe zu schaffen, hat sich die Werra-Rundschau mit einigen Eimern auf den Weg gemacht, damit den grillwütigen Open- Flair-Campern nichts mehr im Weg steht.

Die Mehrheit der Festivalbesucher wusste bereits von der Regel und hat bei einem Blick auf die vertrocknete und staubige Wiese auch Verständnis für sie. „Das ist echt ein guter Kompromiss mit dem Wassereimer“, sagen einige Camper aus Hainstadt. Auch für sich selbst haben sie zusätzliches Wasser mitgebracht, um bei der Hitze genug zum Trinken zu haben.

Andere Besucher sagen, dass sie nicht zum Open Flair gekommen wären, hätte man das Grillen oder Rauchen verboten. Wieder andere, wie eine Gruppe aus Friedberg, sind sogar für ein komplettes Grillverbot: „Ganz ehrlich, wir hätten es auch verstanden, wenn das Grillen komplett verboten wurden wäre.“ Auch mit den Zigaretten müsse man wirklich aufpassen, denn das könne sehr gefährlich werden.

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Die Festival-Besucher haben so ihre Tricks, um sich bei der Wärme abzukühlen, und schwören zum Beispiel auf nasse T-Shirts. Festivalgänger aus Großalmerode hingegen haben sich einen Platz in der Nähe eines Wasserspenders gesichert. „Was soll man bei den Temperaturen schon machen: Da kann man nur ein Bier trinken und im Notfall einfach den Kopf unter Wasser halten.“ 

Auch Planschbecken sind auf diesem Open Flair besonders beliebt, egal ob zum Kühlen der Getränke oder der Füße. Ein kleiner Tipp für alle, die kein Planschbecken haben: Im Notfall ist so ein Werra-Runschau-Eimer auch dafür gut geeignet.

Von Julia Möller

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