Tag der offenen Tür an der Brüder-Grimm-Schule

Die Grimms und die Natur

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Alles andere als Berührungsängste vor den Tierpräparaten hatten die Schüler der Förderstufe F5C der Brüder-Grimm-Schule. Sie präsentierten den Besuchern ihr neu hinzugewonnenes Wissen über die hiesige Tierwelt auf dem Tag der offenen Tür.

Eschwege. Die gemeinsame Arbeit mit dem Naturpark Meißner, die vor allem in der 5. und 6. Klasse praktiziert wird, sowie die Namensgeber standen am Samstag beim Tag der offenen Tür in der Brüder-Grimm-Schule im Vordergrund.

In der Hexenstube gabs bei den Märchenfiguren der Gebrüder Grimm leckere Durstlöscher in bunten Farben.

„In erster Linie wollten wir den Eltern aber die ersten beiden Lehrjahre der Kinder auf unserer Schule vorstellen“, erklärte Lehrerin Ursula Schmid. Dazu gehören die drei Methodentage in Reichenbach, wo die Schüler neben dem richtigen Umgang miteinander lernen was für ein Lerntyp sie sind und wie sie Hausaufgaben am besten erledigen.

Auch der Ausflug in die Hie- und Kripplöcher sei immer ein großes Erlebnis für die Kinder der Umweltschule, weiß Schmid. In ihren Klassenräumen präsentierten die Schüler der Jahrgangsstufen fünf und sechs Basalt, Kies und Braunkohle, die sie gemeinsam mit den Rangern bei ihrem Ausflug zur blauen Kuppe gesammelt hatten und stellten die schützenswerte Tierwelt des Meißners vor, die sie auf ihrer Kalbefahrt kennenlernten. „Wir haben sogar ein kleines Stück Wald vom Kreis zur Verfügung gestellt bekommen, in dem die Schüler der Jahrgangsstufe sechs einen Tag lang Blätter und Rinden bestimmen und Waldpflege betreiben“, betonte Schmid, die den Vormittag zahlreiche interessierte Eltern und Kinder durch die Räumlichkeiten der Schule führte.

Auf ihren Besuch im „Wortreich“ in Bad Hersfeld hatte die Förderstufe sechs die Gestaltung ihres Raumes aufgebaut. „Wir haben hier Redensarten bildlich dargestellt und für alle, die nicht auf die Lösung kommen, verdeckte Kärtchen vor die Abbildungen gelegt“, sagte Marie-Sophie. Neben den zu erratenden Redensarten stellten ihre Mitschüler auch alle wichtigen Stationen der Brüder Grimm vor und zogen so eine Verbindung zu den Namensgebern der Schule und dem Märchenjahr 2013. Wie gewohnt präsentierten sich die naturwissenschaftlichen Fächer mit farbenprächtigen, qualmenden und sprudelnden Experimenten. Doch auch der Start auf der weiterführenden Schule interessierte die Besucher: „Die Kinder haben die erste Schulwoche Zeit ihren Klassenlehrer kennenzulernen und bekommen einen Paten aus der zehnten Klasse, der sie zum Bus bringt und ihr nichtpädagogischer Ansprechpartner in der Schule ist“, erläuterte Schmid. Gerade weil ¾ der Schüler aus den umliegenden Dörfern stammen, sei auch erwähnenswert, dass der pünktliche Busverkehr nach den zahlreichen AGs am Nachmittag gewährleistet ist. Im Zusammenhang mit den Nachmittagsangeboten sei auch das durch das Restaurant Amélie täglich angebotene warme Mittagessen in der Cafeteria interessant. Das gemeinsame Weihnachtsprogramm, die Vorführung der Blasinstrumente durch die Spielmannszüge, der Fremdsprachenunterricht, die Hausaufgabenbetreuung, Kitec und Maclab und gesunde Ernährung waren weitere Themen auf dem sehr gut besuchten Tag der offenen Tür.

Von Gudrun Skupio

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