Gruppe Ten Sing zeigt das Stück „Professor Wer und der Bauwagen“ im E-Werk

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Führten die Besucher durch eine rasante Reise durch die Zeit: die Gruppe Ten Sing zeigte das Stück „Professor Wer und der Bauwagen“ im E-Werk. 

Eschwege.Das musikalische Theaterstück „Professor Wer und der Bauwagen“ von der Gruppe Ten Sing lockte am Mittwochabend Besucher aller Altersklassen in das E-Werk. Geboten wurden Wortwitz, Songs zum Mitsingen und abwechslungsreiche Choreographien.

Feuerzeuge und Smartphonelichter leuchten im Publikum auf, als Nils Fischbuch, Jonas Krug, Jan Henrik Peters und Lara Spannknebel von der Gruppe Ten Sing das E-Werk mit dem Lied „Chasing Cars“ von Snow Patrol erfüllen und schließlich lautes Jubeln und Applaus erhalten.

Norman Fett begrüßte das Publikum vor dem titelgebenden Bauwagen, mit dem anderthalb Jahre zuvor die Planung des Stücks begonnen hatte, und die Zuschauer folgten dem „aus datenschutzrechtlichen Gründen“ Schmuli genannten Mädchen, das auf seinem Heimweg an etwas vorbeikommt, das sich schnell als außergewöhnliches Transportmittel eines Professors entpuppt. „Professor wer?“, fragt die von Jona Ludolph verkörperte Schmuli den Professor, gespielt von Eva Schiewek, und bekommt zur Antwort: „Genau der!“

Eine rasante Reise durch Raum und Zeit beginnt und Schmuli, die wenige Minuten zuvor noch an ihre schlechte Englischnote und den Lehrer, der „Little Talks“ führen möchte, denkt, findet sich plötzlich 1000 Jahre in die Zukunft versetzt wieder. Passend dazu begeisterte „It’s Not My Time“ das Publikum. Im Jahr 3018 werden die beiden Zeitreisenden Zeugen einer Entführung und verfolgen nun einen Mann im schwarzen Mantel, um ein kleines Mädchen zu befreien. Mithilfe des Satellitentelefons, das vom Song „Satellite“ eingeleitet wurde, wird die „Timecom“ kontaktiert, deren Mitarbeiter, dargestellt von Norman Fett, sogleich fragt: „Was kann ich gegen Sie tun?“

Der Planet Darvin 5 im Jahre 4000 soll erreicht werden, um den scheinbaren Entführer einzuholen, an dessen Stelle allerdings nicht mehr als ein Bananenbaum zu finden ist. Zu „Albatraoz“ bewiesen erst vier der Tänzerinnen Taktgefühl, bevor Sarah Barthel, Emilia Benning, Amelie Bracht, Jule Dobat, Ann Kathrin Kley und Lea Schiedrum gemeinsam zu einem Medley begeisterten, zu dem das Umziehen hinter der Leinwand gehörte.

Nach einigen Arbeiten des ADZCs am Bauwagen gelingt es den Zeitreisenden, den geheimnisvollen Mann, gespielt von Sarah Meyer, abzulenken. Das von Veerle Sandrock verkörperte kleine Mädchen flieht, stellt sich jedoch als das „ultimative Böse“ heraus. Gemeinsam mit dem Agenten beginnt eine neue Verfolgungsjagd, die „Talis“ mit dem Kennzeichen „Hundertdrölfzig“ wird geortet, ein Stau auf dem „Boulevard of Broken Dreams“ durchgestanden und eine Falle geknackt.„Feel Invincible“ brachte das E-Werk daraufhin zum Beben, bevor der Professor das 14-jährige ultimative Böse in einer Runde Schere-Stein-Papier-Echse-Spock besiegte und der Agent es schließlich überwältigen kann.

„In the End“ riss das Publikum mit. Norman Fett bedankte sich bei den Zuschauern und lud Interessierte zu den Treffen von Ten Sing Eschwege ein, die nach den Ferien an jedem Donnerstag von 18 bis 20.30 Uhr im CVJM-Haus, Leuchtbergstraße 10 b, stattfinden.

Von Eden Sophie Rimbach

Ten Sing im E-Werk Eschwege

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