Handballer unterstützen Spendenaktion

Movember: Ein Schnautz gegen den Prostatakrebs

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Der Schnautz ist zurück: (Von links) Christian Löbens, Julian Triller, Friedrich Vock, Lukas Hohmann, Pascal Gebhardt und Benjamin Brill lassen die Haare auf der Oberlippe sprießen und wollen so Geld für die Krebsforschung sammeln.

Eschwege. Auffällig ist es in der Fußballbundesliga geworden. Der Schnauzbart ist zurückgekehrt, obwohl er doch seit den 1990er Jahren ausgestorben war. Dahinter steckt eine tolle Aktion.

Benedikt Höwedes macht mit und Roman Neustädter ist auch dabei. Sommermärchen-Fußballer Robert Huth hat einen und sogar ARD-Moderator Waldemar Hartmann will ihn wieder zurück. In diesem November ist wieder Schnauzbart-Zeit. Im sogenannten Movember dreht sich alles um Männer, die sich Oberlippenbärte wachsen lassen, um in diesem Monat Spenden zugunsten der Erforschung und Vorbeugung gegen Prostatakrebs und anderen Gesundheitsproblemen von Männern zu sammeln. Mit dabei sind auch Handballer des Eschweger TSV.

Pascal Gebhardt, Christian Löbens, Jan Siegel, Lukas Hohmann, Leopold Gruß, Friedrich Vock, Benjamin Brill und der vor der Saison vom ETSV zum VfL Wanfried gewechselte Julian Triller machen bei der weltweiten Bewegung mit. „Ursprünglich wollten wir uns nur einen Schnauzbart nach dem Derbysieg gegen den VfL Wanfried stehen lassen“, erzählt Friedrich Vock, der Kapitän der Truppe. „Daraus ist ja leider nichts geworden.“ Um die sprießenden Haare dennoch zu nutzen, meldeten sie sich bei der Aktion „Movember“ an. „Wir hoffen etwas Gutes bewegen zu können“, sagt Vock.

Das Wort Movember setzt sich aus den Begriffen November und Moustache, der englischen Bezeichnung für den Schnurrbart, zusammen. Schnauzbartträger, die sich auf der Internetseite von Movember anmelden, können dort Spenden sammeln. Freunde, Bekannte und Familie werden eingeladen, die sogenannten Mo Bros (Schnurrbart-Brüder) finanziell zu unterstützen. Jedes Jahr kommen so viele Millionen Euro zusammen. Spitzenreiter Kanada hat beispielsweise zurzeit fast zehn Millionen Euro gesammelt. Deutschland hinkt auf Platz 14 mit 138 000 Euro hinterher. Immerhin über 8500 Mitstreiter machen mit. Die Seite der Eschweger Handballer findet man hier

Von Tobias Stück

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