Staatssekretär übergibt Förderbescheid: 880 000 Euro aus Sonderinvestitionsprogramm des Landes

Hallenbadsanierung kostet drei Millionen

Schwimmmeister Udo Schneider, Ralf Herrmann (Stadtwerke), Bürgermeister Alexander Heppe, Staatssekretär Werner Koch, Markus Lecke (Stadtwerke), Stefan Schneider (CDU) und Stadtkämmerer Reiner Brill (von links) freuen sich auf die Modernisierung. Foto: Sagawe

Eschwege. Bis zu knapp drei Millionen Euro werden die Stadtwerke - vorbehaltlich der Zustimmung durch den Aufsichtsrat - in den nächsten Jahren in das Hallenbad investieren. Allein das neue Multifunktionsbecken soll bis zu zwei Millionen Euro kosten. Darüber hinaus steht die Sanierung des Dachs im Vordergrund.

Staatssekretär Werner Koch aus dem hessischen Innenministerium besuchte gestern Eschwege und überreichte den Förderbescheid. Mit Steuermitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm zur Sanierung von Hallenbädern in Höhe von bis zu 880 000 Euro bezuschusst das Land das Projekt - abhängig vom Umfang der Sanierung und Modernisierung. Schon im kommenden Jahr wird mit der Erneuerung des Dachs begonnen. Die Konstruktion aus den sechziger Jahren ist undicht und aus energetischer Sicht sanierungsbedürftig. Optische Korrekturen sind an dem 45 Jahre alten Hallendach ebenfalls vorgesehen.

Die Unterwasserscheinwerfer werden erneuert. LED-Beleuchtung löst die alten Halogenlampen ab. Das ist energiesparend und sieht schöner aus, weil die Lichtfarbe gewechselt werden kann. Schließlich wollen die Stadtwerke im Zuge der Modernisierung die Fensterfront umbauen, um mit zusätzlichen Öffnungsmöglichkeiten das Raumklima vor allem im Sommer zu verbessern.

Frühestens im übernächsten Jahr wird das Multifunktionsbecken gebaut. Darüber wird allerdings der Aufsichtsrat noch zu entscheiden haben. Das sechs mal acht Meter große Becken wäre besonders für den Schul-Schwimmunterricht geeignet, bietet sich aber auch für Wassergymnastik und Tauchübungen an.

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