Eschweger Humboldt-Schule: Vom Klassenzimmer in die Manege

Publikum war begeistert: Auch eine Fakir-Nummer fehlte nicht im Programm der Alexander-von-Humboldtschüler. Fotos: Sennhenn

Eschwege. Stehende Ovationen im Zirkuszelt auf dem Werdchen waren der krönende Abschluss des Zirkusprojektes der Alexander-von-Humboldt Schule in Eschwege. Mit spektakulären Stunts, viel Geschick und einer Menge Mut begeisterten die Grundschüler das Publikum nach einer harten Trainingswoche.

„Das Zirkusprojekt ist in unserem pädagogischen Konzept fest verankert. Jeder Schüler nimmt in seiner Zeit an unserer Schule einmal an dem Projekt teil“, sagt Rainer Bittner, Schulleiter der Alexander-von Humboldt Schule. Für das Projekt ist der Zirkus Dobbelino aus Braunschweig angereist, dessen Artisten in dieser Woche die Trainer der Schüler waren. „Wir möchten durch dieses Gemeinschaftserlebnis eine ganzheitliche Förderung sicherstellen und die emotional-sozialen Kompetenzen stärken“, so Bittner weiter.

An jedem Schultag stand das Training mit den Zirkuspädagogen an. In zwei Gruppen wurde dabei sowohl in der schuleigenen Turnhalle als auch im Zirkuszelt zwei Stunden täglich trainiert. Nach dem körperlichen Training ging es dann zurück in den Klassenraum, wo die theoretischen Kenntnisse vermittelt wurden. „Die Projektarbeit im theoretischen Teil orientiert sich an der praktischen Arbeit und schafft Kenntnisse mit dem Thema Zirkus“, erklärt Lehrerin Karin Grabner-Sennhenn.

Hochmotiviert gingen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen eins bis vier in die Manege, um den Spaß aus der Projektwoche auf das Publikum zu übertragen. Das bestätigte Lehrerin Jana Pohl vor den Auftritten: „Die Gruppen sind sehr motiviert und wollen eine gute Show zeigen.“ Was sich den Zuschauern dann bot, war ein wahres Feuerwerk der Zirkuskünste. Die kleinen Fakire, die sich ohne zu zögern auf das Nagelbrett legten, Akrobaten, die unter dem Zeltdach schwebten und Jongleure, die auf Gymnastikbällen stehend sicher ihre Bälle durch die Luft beförderten, brachten das Publikum zum Staunen.

Eschweger Humboldt-Schule: Vom Klassenzimmer in die Manege

Die stehenden Ovationen waren ein eindeutiges Signal - Die Abschlussshow hat das Publikum in vollem Umfang überzeugt. Auch Schulleiter Rainer Bittner zeigte sich von der Darbietung seiner Schüler hochzufrieden: „Die Kinder können stolz auf sich sein. Alle haben sich bemüht und etwas großartiges auf die Beine gestellt.“ Neben den Schülern dankte er außerdem den Sponsoren, dem Förderverein und allen Helfern, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre. Doch die Woche wurde zum Erfolg und das kleine Zelt auf dem Werdchen in eine echte Zirkusarena verwandelt.

Von Lukas Sennhenn

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