Haushaltsentwurf 2018: Eschwege macht einPlus in Millionenhöhe

Eschwege. Die Kreisstadt Eschwege geht mit einem Überschuss in Millionenhöhe in das nächste Haushaltsjahr. Der Magistratsentwurf des Haushalts 2018, den Bürgermeister Alexander Heppe (CDU) der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend im Rathaussaal vorlegte, sieht ein Plus in Höhe von mehr als 1,3 Millionen Euro vor.

Die deutliche Verbesserung im Vergleich zu 2017 geht auf erhebliche Mehreinnahmen bei den Anteilen an der Einkommens- und Umsatzsteuer sowie auf gestiegene Zuweisungen des Landes zurück. Um 2,6 Millionen Euro steigen die Schlüsselzuweisungen, 1,2 Millionen Euro nimmt die Stadt zusätzlich aus der Einkommens- und aus der Umsatzsteuer ein.

Noch nicht berücksichtigt ist die von CDU, FWG und FDP angestrebte Senkung des Grundsteuerhebesatzes. Die Verwaltung hat ermittelt, dass die Absenkung der Abgabe für bebaute Grundstücke (Grundsteuer B) und für unbebaute (Grundsteuer A) von 420 Prozent auf 400 Prozent eine um 140 000 Euro pro Jahr geringere Einnahme bedeuten würde; bei der Senkung um zehn Punkte würden 70 000 Euro weniger eingenommen.

Die Verwaltung hat darüber hinaus mit unterschiedlichen Modellrechnungen für Ein- und Zweifamilienhäuser festgestellt, dass die Entlastung pro Grundstück bei weniger als 20 Euro im Jahr liegen würde.

Der Schuldenstand beläuft sich am Ende des Haushaltsjahres 2018 auf voraussichtlich knapp vierzig Millionen Euro. Die kumulierten Fehlbeträge belaufen sich rein rechnerisch auf fast viereinhalb Millionen Euro. Das Investitionsvolumen beläuft sich 2018 auf geplante 6,2 Millionen Euro, inklusive der erwarteten Zuschüsse in Höhe von 3,4 Millionen Euro. Noch nicht berücksichtigt ist die angekündigte Übernahme der Kosten für das dritte Kindergartenjahr durch das Land.

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