Neu im Amt

Henrik Heinicke ist der neue Pfarrer im Großkirchspiel Herleshausen

Der neue  Herleshäuser Pfarre Henrik Heinicke steht vor der Skyline von Herleshausen.
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Vom Garten des Pfarrhauses am Maßholderweg aus hat Henrik Heinicke einen wundervollen Blick über Herleshausen. Bereits jetzt bringt er sich in die Jugendarbeit ein; offiziell vorgestellt wird er am Sonntag, 13. September, in einem feierlichen Gottesdienst.

Herleshausen hat einen neuen Pfarrer. Seit Anfang September ist Henrik Heinicke im Amt im Großkirchspiel und unterstützt, ergänz und erweitert die Arbeit von Pfarrerin Katrin Klöpfel.

Pickepackevoll war der erste Tag im Herleshäuser Pfarramt für Henrik Heinicke. Ein Pressetermin am Morgen, gefolgt von einem Planungstreffen bezüglich der neuen Waldkapelle, die am Kielforst entstehen soll – und schließlich das erste Kennenlernen mit den Herleshäuser Konfirmanden. „Nur schöne Aufgaben“, sagt der 30-jährige gebürtige Niedersachse mit dem offenen Lächeln.

Neue Akzente für das Kirchspiel

Henrik Heinicke hat am 1. September ganz offiziell seinen Dienst in der Gemeinde angetreten. Eine halbe Stelle bekleidet er ab sofort im neuen Großkirchspiel Herleshausen; unterstützt, ergänzt und erweitert die Arbeit von Pfarrerin Katrin Klöpfel (eine ganze Pfarrstelle im Kirchspiel) mit eigenen Akzenten. Eine Aufteilung, rundherum perfekt für den jungen Familienvater, der in Herleshausen nicht nur die passende Infrastruktur für die Familie vorfindet, sondern auch seiner Berufung nachgehen kann.

Kinder- und Jugendarbeit, Konfirmanden und Kirchenvorstand

Verschrieben hat sich Henrik Heinicke der Kinder- und Jugendarbeit. Leiten wird er auch den Konfirmandenunterricht. „Neu“, sagt der 30-Jährige, „ist, dass es keine strenge Aufteilung nach Orten mehr geben wird.“ Das komme dem Charakter eines Großkirchspiels, seiner Einheit und Zusammengehörigkeit, zupass. Zuständig ist Henrik Heinicke zudem für alle Angelegenheiten des Kirchenvorstandes Herleshausen.

Aktiv in Friedensarbeit und als Lokaljournalist

Interessiert an seiner Umgebung, mit wachem Blick durch die Welt gehend, neugierig und offen – das war Henrik Heinicke schon als Schüler. Als „politisch interessiert“ beschreibt er sein jüngeres Ich. Bei der Pastorin seines Heimatorts nahe Hannover (Niedersachsen) findet er Gehör und erste Anknüpfungspunkte in der Friedens- sowie Lektorenarbeit, gestaltet mit Eifer und Elan den Kindergottesdienst mit. Gleichzeitig geht er als Mitarbeiter der Lokalzeitung seiner zweiten Leidenschaft nach – dem Journalismus.

Wahl fällt auf Nordhessen

Nach dem Abitur entschied er sich für das Studium der Theologie – zunächst in Wuppertal im Bergischen Land, später im fränkischen Erlangen, ein Semester verbringt er in Jerusalem. Das Vikariat absolviert er in Weende, einem Stadtteil Göttingens. Mittlerweile frisch verheiratet, steht für das junge Paar Heinicke 2018/2019 eine weitere wegweisende Entscheidung an: „Wo wollen wir künftig leben?“

Die Wahl fällt auf Nordhessen, auch familiär bedingt, und die erste Station führt die junge Familie nach Witzenhausen. Kurz vor Weihnachten schließlich kommt das Stellenangebot aus Herleshausen, im Januar erkundet die Familie „inkognito“ die herzlich-idyllische Gemeinde – und schon ist die Entscheidung gefallen.

„Wir fühlen uns in der Gemeinde einfach rundherum wohl“, sagt Henrik Heinicke heute. „Die gesamte Familie ist hier überaus herzlich aufgenommen worden – bei einem Fest des Kirchenchors rund um die Burgkirche etwa.“

Noch sind einige Umzugskartons unausgeräumt, und es gilt, noch einiges von der Umgebung zu erkunden – zu Fuß und auch gern per Fahrrad. In Herleshausen angekommen aber ist die Familie Heinicke schon längst.

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