Stadt Korbach plant mit Eigenanteil von 2,5 Millionen

Hessentag kostet 9,5 Millionen Euro

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Landesfest: Der Hessentag findet vom 25. Mai bis 3. Juni in Korbach statt. 

Korbach. Die Kreis- und Hansestadt Korbach hat nun auch finanziell die Weichen für die Ausrichtung des Hessentages im Jahr 2018 gestellt. Am vergangenen Freitag beschlossen die Parlamentarier den Haushalt der Stadt für 2017 einstimmig.

Dieser steht ganz im Zeichen des Landesfestes. Nächstes Jahr plant die Stadt alleine für die Ausrichtung des Hessentags mit Ausgaben von vier Millionen Euro, im Fest-Jahr sollen noch einmal 5,5 Millionen Euro hinzukommen. Auf der anderen Seite stehen für beide Jahre zusammen Einnahmen von sieben Millionen Euro – beispielsweise aus Eintrittsgeldern, Standmieten und Sponsorengelder. Enthalten ist der Landeszuschuss von 2,5 Millionen Euro direkt für das Fest. Korbach muss unterm Strich 2,5 Millionen Euro selbst aufbringen.

„Wir müssen schon 2017 Geld in den Haushalt einstellen, damit wir die Berechtigung haben, Sicherheits-, Sanitäts- und Verkehrskonzepte zu entwickeln. Zudem müssen wir Künstler engagieren und die wichtigsten Infrastrukturprojekte wie Bühnen-, Toiletten- und Absperrungskonzepte auf den Weg zu bringen“, sagt Hessentagsorganisator Karl-Helmut Tepel im Gespräch mit unserer Zeitung.

Mit der Herrichtung von Parkplätzen habe man begonnen. In Korbach seien 30 Hektar hinter dem Kreishaus in Richtung Lengefeld gepachtet worden. Dort sollen 12 000 Autos abgestellt werden können. Für die Landwirte, die Flächen hergegeben haben, seien Entschädigungszahlungen fällig.

Tepel berichtet, dass man dabei sei, ein Logo für den Hessentag zu entwerfen. „Das Hessentagspaar steht fest. Ab 2017 werden Planer beauftragt, ein Infrastrukturkonzept zu erarbeiten.“ An bis zu 14 Veranstaltungsstandorten müsse während des Landesfestes die Energie-, Wasser- und Abwasserversorgung gesichert sein. Zum Hessentag 2018 (25. Mai bis 3. Juni) erwartet Korbach 700 000 bis 800 000 Besucher.

Von Philipp Daum

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