Ein besonderer Gottesdienst im Grünen anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Honer Blechs

Himmlischer Chor macht Musik spürbar

Himmlisch: Mit einem Gottesdienst im Grünen feierte das Honer Blech seinen zehnten Geburtstag. Foto:  Gudrun Skupio

Oberhone. Einen himmlischen Chor im Auftrag des Herren nannte Pfarrerin Linda Heinlein das Honer Blech bei dem gestrigen Gottesdienst im Grünen an der Grillhütte in Oberhone.

Die Bläsergruppe, die von Pfarrer Anton Becker aus der Taufe gehoben wurde, feierte mit Posaunen und Trompeten ihr zehnjähriges Bestehen. „Der Chor ist in dreifacher Hinsicht ein Schatz“, erklärte Linda Heinlein. Als sie und ihr Mann vor knapp 15 Jahren die Gemeinden übernahmen, hätten sie den „irdischen Schatz“, nämlich die verstaubten, schwarzen Koffer oben auf den Schränken in den Gemeinderäumen, gehoben. Pfarrer Becker beschloss sofort, Trompete spielen zu lernen und machte sogar eine Weiterbildung zum Leiter, nachdem sein Vorgänger aufhören musste. Die Musizierenden seien ebenfalls eine Art Schatz, da sie den Instrumenten herrliche Töne entlocken können.

„Das Musizieren ist kein Wettkampf, es kommt in erster Linie auf das Miteinander an, man findet Freunde, lernt mit Enttäuschungen sowie Freude und Neid umzugehen“, zählte die Pfarrerin die Vorteile in der Chorgemeinschaft auf. Zuletzt bedankte sich die Geistliche beim gesamten Chor dafür, dass er nicht nur der Kirche immer zur Verfügung stehe und die Gottesdienste lebendig werden lasse, sondern auch auf Veranstaltungen wie der 750-Jahr-Feier Oberhones, bei der Eröffnung der neuen Friedhofshalle oder bei Taufen für die musikalische Umrahmung sorge.

„Wir haben uns ein bisschen vom Film ‘Wie im Himmel’ inspirieren lassen und möchten, dass Sie alle die Musik nicht nur hören, sondern auch in Ihrem Inneren spüren“, sagte Heinlein zum Schluss und forderte die Besucher des Gottesdienstes auf sich zu erheben. Gemeinsam mit dem Honer Blech, das einen Ton spielte, erlebten sie die Musik auf ganz andere Art.

Von Gudrun Skupio

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