Porträt: Otto Hollstein war von 1972 bis 2016 vielfältig in Breitau engagiert

Urgestein im Ortsbeirat

Engagiert: Otto Hollstein war seit 1972 im Ortsbeirat von Breitau aktiv und wurde nun zum Ehrenmitglied ernannt. Foto: Berg

Breitau. Über 40 Jahre lang gehörte Otto Hollstein (75) zum festen Team des Ortsbeirats in Breitau. Dafür wurde er in der letzten Versammlung der Stadtverordneten im Dezember zum Ehrenmitglied des Ortsbeirats durch Bürgermeister Thomas Eckhardt und Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Mutter ernannt.

Alles begann für ihn 1972, als Sontra und die Ortsteile durch die hessische Gebietsreform vom Landkreis Rotenburg zum Landkreis Eschwege gezählt wurde. „Damals wurden wir gefragt, ob wir Lust hätten mitzumachen, und so haben wir uns aufstellen lassen“, erinnert sich Otto Hollstein. Seinerzeit ist er auch der CDU beigetreten. Zweimal war er zudem auch stellvertretender Ortsvorsteher, in 1972 und noch einmal von 2011 bis 2016, und zweimal im Stadtparlament vertreten.

Themen wie die Dorferneuerung oder die Teilflurbereinigung wegen der Umgehungsstraße waren für Otto Hollstein besonders wichtig. „Es ist einfach schön, dass man sich für seinen Ort einbringen und etwas bewegen kann“, so Otto Hollstein. Für viele Dinge hat der Ortsbeirat in den vergangenen Jahrzehnten gekämpft. „Man muss nicht alles einfach so hinnehmen“.

Auch in anderen Portrait

Neben dem Ortsbeirat ist Otto Hollstein seit seiner Jugend aber auch noch in vielen anderen Vereinen und Gruppen aktiv gewesen. So war er zum Beispiel von 1967 bis 1997 Mitglied im Aufsichtsrat der VR-Bank Breitau Ulfetal und später Bebra-Sontra. Schon als Jugendlicher ist der Feuerwehr Breitau beigetreten und war lange als aktives Mitglied in der Einsatzabteilung. Heute gehört er zur Senioren-Abteilung und trifft sich immer noch regelmäßig mit seinen Kollegen.

Darüber hinaus gehört er ebenfalls seit fast 60 Jahren zum Männergesangverein Breitau, bei dem er heute immer noch aktiv dabei ist und die Auftritte des Chors aktiv unterstützt. Seit 2012 wurde er außerdem zum Jagdvorstand gewählt. Beruflich hat Hollstein sein ganzes Leben in der Landwirtschaft gearbeitet und hat 1965 den Familienbetrieb seiner Eltern übernommen.

Von Sonja Berg

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