Humboldt-Kreuzung: FWG will schnellere Ampelschaltung

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So sieht die fünfarmige Humboldtkreuzung von oben aus.

Eschwege. Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) will eine Sofortlösung für die Verkehrsprobleme auf der Humboldt-Kreuzung in Eschwege.

Andreas Hölzel, Fraktionsvorsitzender der FWG in der Stadtverordnetenversammlung, favorisiert die weitgehende Abkoppelung des Höhenweges von der Ampelschaltung. Ziel ist die Verkürzung der Umlaufzeit. „Wenn nur noch vier statt der bisher fünf einmündenden Straßen ampelgeschaltet sind, wird das erreicht“, sagt Hölzel.

Die langen Rotphasen an der Kreuzung schrecken viele Autofahrer zurück, diese Strecke zu wählen. Stattdessen werden Umwege in Kauf genommen, die vermeintlich schneller sind. Die Umschaltzeit liegt nach Hölzels Informationen momentan bei 105 Sekunden. Würde der Höhenweg abgekoppelt, könne die Wartezeit halbiert werden, rechnet der FWG-Fraktionschef vor.

„Wir bekämen für wenig Geld eine Sofortlösung für ein jahrzehntelanges Ärgernis“, sagt Hölzel. 29 000 Euro würden die Umprogrammierung der Ampelanlage und kleinere bauliche Veränderungen kosten. Der Fahrzeugverkehr aus dem Höhenweg könne mit grünem Pfeil als Rechtsabbieger in Richtung Gartenstraße abgeleitet werden. Verhindert würden diese Pläne von der SPD-Grünen-Mehrheit, sagt Hölzel.

Von Harald Sagawe

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