Hochwasser: Privatleute und Betriebe meldeten Schäden an

15 hoffen auf Hilfe

Voll gelaufen: Das Hochwasser in Witzenhausen-Werleshausen hat Marianne Streckers Keller geflutet. Foto:  Forbert

Werra-Meißner. Im Werratal hat es durch das Hochwasser im Juni viel Schaden gegeben. 15 betroffene Privatleute und Gewerbebetriebe meldeten Schäden an und baten um finanzielle Unterstützung. Bei der Mehrzahl der Anträge liegen aufgrund der Besonderheiten des Einzelfalls sogenannte Härtefälle vor. So jedenfalls hat es die Schadenskommission beurteilt, die Landrat Stefan Reuß (SPD) einberufen hatte.

Am Schlimmsten hat die Flut offensichtlich Wanfried getroffen. Aus der Stadt liegen allein acht Anträge auf Hilfe vor. Aus Eschwege wurden drei, aus Witzenhausen zwei und aus Bad Sooden-Allendorf und Meinhard jeweils ein Antrag eingereicht. Für die Härtefälle schlägt die Schadenskommission deutlich höhere Zuwendungen vor, als nach den Richtlinien für den Regelfall vorgesehen sind. Ob diese bewilligt werden, entscheidet laut Reuß das Regierungspräsidium in Kassel im Einvernehmen mit dem hessischen Finanzministerium.

Aktuell hat das Land eine weitere Fördermöglichkeit insbesondere für den Städten und Gemeinden durch die Flut entstandene Schäden an ihrer Infrastruktur eröffnet. Aber auch private Antragsteller, die bisher noch keine Hochwasserschäden geltend gemacht haben, können sich bis zum 31. Oktober an den Kreisausschuss oder ihre Stadt- beziehungsweise Gemeindeverwaltung wenden. (sff) Nähere Infos: Tel. 0 56 51 / 3 02 3-3 21 und 3 02-33 42

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