Vereinssport ab Juni möglich

Hoffnung für Wasserfreunde: Bäder im Kreis könnten Anfang Juli öffnen

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Reges Treiben im Wasser und am Beckenrand: Wie hier im Sommer 2018 in Sontra wird es in diesem Jahr in den Bädern im Kreis nicht zugehen.  

Ab dem 1. Juni können Schwimmbäder in Hessen unter Beachtung der im Sport vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln für Schwimmvereine wieder öffnen.

Bis die Bäder wieder für alle Bürger zugänglich sind, wird es aber voraussichtlich noch bis Anfang Juli dauern – auch im Werra-Meißner-Kreis.

„Bis Mitte Juni wird die Landesregierung entscheiden, ab wann wieder alle Bürger zum Schwimmen gehen können“, sagte Hessens Innen- und Sportminister Peter Beuth (CDU) in der vergangenen Woche. Das Ziel der Landesregierung sei es, die Schwimmbäder und Badeseen trotz der Corona-Krise für den Publikumsverkehr noch in diesem Sommer öffnen zu können. „Der Besuch unserer Bäder sowie der Badeseen wird dann aber leider noch kein unbeschwertes Vergnügen“, sagt Beuth.

Kreis in den Startlöchern 

Im Werra-Meißner-Kreis steht man derweil in den Startlöchern: „Wir warten auf die Entscheidung des Landes Hessen“, sagt Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt (SPD). Bei der Entscheidung wolle Hessen auch Erfahrungswerte der Nachbarbundesländer einfließen lassen – in Thüringen startet die Saison bereits am 1. Juni.

Sollte klar sein, wann es für die Öffnung der Bäder im Werra-Meißner-Kreis grünes Licht gibt, werden sich laut Eckhardt alle Bürgermeister der Gemeinden, in denen es Bäder gibt, schnellstmöglich zusammensetzen und über einen gemeinsamen Öffnungstermin und Schutzkonzepte beraten. Die Freibadsaison sei grundsätzlich vorbereitet, aber es gelte nun eben auf weitere Landesvorgaben zu warten. Dazu zählen, wie viele Menschen sich gleichzeitig im Schwimmbad aufhalten dürfen, wie der Einlass geregelt und in welchen Intervallen gereinigt wird.

Knackpunkt Besucherzahl

Ein Knackpunkt wäre laut Sontras Bürgermeister, dass nur so wenige Besucher ins Bad dürfen, dass sich der Aufwand nicht lohnt. Er ist aber positiv: „Ich gehe davon aus, dass wir in der ersten Juliwoche öffnen können.“ Natürlich unter Absprache aller Bürgermeister. „Wir wollen keine Drucksituation schaffen, wo dann Nachfragen entstehen, wieso das eine Bad im Kreis früher öffnete als das andere“, so Eckhardt.

Die Wiederöffnung des Espada-Freizeitbades für den Vereinssport in Eschwege verzögert sich derweil, teilt Maréen Schröder von den Eschweger Stadtwerken mit. Der Corona-Lockdown sei dazu genutzt worden, notwendige Revisions- und Wartungsarbeiten zu erledigen. Damit sollten die für den Sommer und Herbst vorgesehenen zusätzlichen Schließungen vermieden werden.

Ende der Arbeiten im Espada wohl erst Ende Juni 

„Dass eine so schnelle Freigabe zur Nutzung – zwar mit erheblichen Einschränkungen – kam, war bei Beginn der Installationsarbeiten nicht absehbar“, so Schröder. Ein Ende der Arbeiten im Espada-Freizeitbad werde wohl erst Ende Juni erfolgen.

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