Jungfeuerwehrleute aus zwei Landkreisen legten in Eschwege „Gesellenprüfung“ ab

104 holten Leistungsspange

Auch das gehörte zur Prüfung: Die jungen Feuerwehrleute beim Wasserschlauchtragen - 120 Meter mussten in 75 Sekunden ohne Verdreher verlegt werden. Foto: privat

Eschwege. Ein besonderer Tag auf dem Gelände der Bundespolizei in Eschwege. Am Sonntag waren dort 14 Mannschaften aus den Landkreisen Werra-Meißner und Hersfeld- Rotenburg angereist, um dort in einer Leistungsprüfung die deutschen Leistungsspange zu erwerben.

Diese Leistungsprüfung können nur Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren ablegen, die länger als ein Jahr angehörige einer Jugendfeuerwehrgruppe sind. Zu den Disziplinen der Prüfung gehören Kugelstoßen und ein 1500-Meter-Lauf, der in einer Neunerstaffel absolviert wird. In einer theoretischen Prüfung mussten Fragen zu gesellschaftspolitischen und feuerwehrtechnischen Themen beantwortet werden.

Im praktischen Teil ging es darum, 120 Meter Schlauch innerhalb von 75 Sekunden ohne einen Schlauchverdreher zu verlegen, und dann einen Löscheinsatz vortragen. Aus dem Werra-Meißner-Kreis waren dabei: Witzenhausen, Eschwege, Wehretal, Sontra, Breitau, Waldkappel, Heldra, Aue und Meißner. Insgesamt legten in Gruppenleistung 104 Jugendliche die Prüfungen zur Leistungsspange ab.

Allen Teilnehmern konnte Landrat Stefan Reuß zusammen mit der Kreisjugendwartin Natascha Franz, dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor Andreas Haberland und den eigens angereisten Abnahmeberechtigten aus Fulda die begehrte Spange verleihen. In Zukunft gibt es bald 104 neue Feuerwehrleute in Hessen. Daher bezeichnet man die Abnahme dieser Spange auch als Gesellenprüfung und Abschluss der Jugendfeuerwehrzeit, bevor es im aktiven Dienst der Einsatzgruppen der Freiwilligen Feuerwehren weitergeht. (WR)

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