Hülfensberg - Wallfahrtsort zwischen Ost und West

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Hülfensberg bei Bebendorf.

Bebendorf. Das Foto zeigt den Hülfensberg bei Bebendorf gestern Morgen gegen 5 Uhr, eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang. Bis zur Wiedervereinigung war das dort ansässige Franziskanerkloster vom Westen aus nicht erreichbar und lag für die Ostbevölkerung im nicht zugänglichen Sperrbezirk.

Als Wallfahrtsort, der der Berg seit dem Spätmittelalter war, entwickelte er sich nach der Grenzöffnung wieder dank der dort vier aktiven Franziskanerbrüder, die rund um die Kirche „Christus der Erlöser“ mit angrenzender Bonifatiuskapelle ein Kloster zum Miterleben eingerichtet haben, wo Interessierte zur Besinnung einkehren können. Mehrmals jährlich finden heute Wallfahrten zum Hülfenskreuz statt von Geismar im Osten und aus Richtung Wanfried im Westen, von wo Kreuzwegstationen hinauf zum Berg führen. Verdienste um den heutigen Ruf des Klosters hat sich Bruder Heribert erworben, der jetzt den Wallfahrtsort Vierzehnheiligen leitet. (hm)

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