Zum Abschied wird es emotional

Ilona Friedrich verlässt nach 27 Jahren den Werra-Meißner-Kreis

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Ilona Friedrich (Mitte) mit ihren Assistentinnen Saskia Eisenhuth und Heike Funke, die die Verabschiedung charmant moderierten. 

Eschwege. Zum Abschied flossen viele Tränen: Bei den Gastrednern, bei den Kollegen und natürlich bei der Hauptperson der Verabschiedung selbst. Ilona Friedrich verlässt nach 27 Jahren in verschiedenen Funktionen die Kreisverwaltung

In Zukunft wird sie erste Bürgermeisterin und Sozialdezernentin von Kassel. Fast 200 geladene Gäste sagten gestern Auf Wiedersehen.

Das sagt der Chef

Landrat Stefan Reuß nannte Ilona Friedrich eine Rat- und Impulsgeberin. Sie habe Themen und Herausforderungen mutig angepackt, um den Kreis nach vorne zu bringen. Geschätzt worden sei sie besonders für ihre klaren Analysen und die verständlichen Vorträge. Auf Landes- und Bundesebene habe sie sich einen exzellenten Ruf erarbeitet. 

Das sagen die Kollegen

Die Personalratsvorsitzende Anita Menda attestierte Ilona Friedrich, Spuren hinterlassen zu haben, die die Kreisverwaltung noch lange begleiten werden. „Sie war immer präsent, ist nie stehen geblieben.“

Heidi Bevern-Kümmel und Kai Siebert sprachen für die 102 Mitarbeiter aus dem Fachbereich IV, Jugend, Familie, Senioren und Soziales, den Friedrich neun Jahre lang leitete. „Sie war Coach, Beraterin, Unterstützerin und auch Kümmererin“, sagt Bevern-Kümmel. 

Ilona Friedrich verlässt nach 27 Jahren den Werra-Meißner-Kreis

Das sagt Ilona Friedrich

Ihr fällt das Abschiednehmen von den langjährigen Kollegen schwer. Immer wieder kämpfte Ilona Friedrich gestern mit den Tränen. Die Erfolge, die sie in der Vergangenheit erreicht habe, seien nur durch ein gutes Netzwerk möglich gewesen. Deswegen dankte Friedrich allen, die zu ihren Erfolgen beigetragen hatten und gestern gekommen waren. Ein besonderes Lob ernteten alle ihre Mitarbeiter. „Ich habe ihnen viel abverlangt“, sagte sie rückblickend. 

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