Das Festival-Radio: Immer auf der richtigen Welle

Auf Sendung: Praktikantin Joana Laubach und Rundfunk-Meißner- Geschäftsführerin Stefanie Müller im Studio im E-Werk am Werdchen. Fotos: Deppe

Aus dem E-Werk am Werdchen und aus einem Container auf dem Zeltplatz sendet das Festival-Radio des Open Flair. Wir stellen das Angebot vor.

Zu einem Rock-Festival gehört immer eine gute Portion Unvorhersehbarkeit. Viele Faktoren müssen ineinandergreifen, damit alles ganz exakt so abläuft, wie geplant. Und falls das mal nicht so ganz funktioniert, müssen die Zuschauer und Gäste informiert werden. Und wie geht das am schnellsten, informativsten und unterhaltsamsten? Mit dem Open-Flair-Festival-Radio. Wir stellen euch das Angebot in einer Übersicht vor.

Wer das Radio macht 

18 Moderatoren und Techniker sind für des Festival-Radio auf dem Open-Flair unterwegs. „Das ist super“, sagt Rundfunk-Meißner-Geschäftsführerin Stefanie Müller, „sonst macht ja jeder so seine Sendung allein. Hier arbeiten wir wirklich alle zusammen.

Für die Vernetzung mit allen Open-Flair-Einsatzkräften ist Joana Laubach zuständig. Die 20-Jährige macht derzeit ein Praktikum im E-Werk und hält Kontakt zu allen wichtigen Quellen. Sie hat auch den Sendeplan vorbereitet. Ob der exakt eingehalten werden kann? „Unwahrscheinlich. Man weiß ja nie so genau, was rund um das Open Flair passiert“, sagt sie.

Wie man das Radio empfängt

Es gibt drei Wege das Programm des Festival-Radios zu empfangen. • Antenne: 99.7 MHz (Eschwege), 96.5 MHz (Witzenhausen), 99.4 MHz (Sontra) oder 102.6 MHz (Hessisch Lichtenau). • Kabel: 97.8 MHz. • Im Internet: flairradio.smilingbyte.com.

Wo das Radio sitzt 

Um flexibel zu sein und das Festival im Ganzen abbilden zu können, verteilt sich das Radio auf dem Gelände. Im E-Werk ist ein festes Sendestudio, angrenzend richtet das Team eine Lounge ein, in der zum Beispiel Bands zum Interview empfangen werden können. Dort sind Gespräche in lockerer Atmosphäre auf dem Sofa möglich.

Der zweite Standort ist ein Container auf dem Zeltplatz, in dem ein mobiles Studio installiert ist und der schon auf dem Come-Together-Festival in Witzenhausen getestet wurde. „Das ist unser gläsernes Studio“, sagt Stefanie Müller und meint damit nicht nur die vielen Fenster. Denn hier haben Festivalbesucher die Möglichkeit, den Radiomachern bei der Arbeit zuzusehen. Weil auch hierhin Bands zu Interviews eingeladen werden, gibt es mit etwas Glück eine gute Chance die Stars hautnah zu erleben. Mit Lautsprechern wird zudem das Programm nach draußen übertragen.

Was das Radio bietet 

Vor allem bietet das Festival-Radio aktuelle Informationen, wie Änderungen im Programm, die Wetterlage, Verkehrsnachrichten oder Termine zu Autogrammstunden. „Man kann bei der Anreise zum Beispiel sagen: ‘Es ist grad an der Bändchenausgabe wahnsinnig viel los, geht lieber noch irgendwo einen Kaffee trinken’“, sagt Müller. Zudem könne man immer ganz aktuell durchgeben, wo bestimmte Walkacts unterwegs sind oder auch wo sich Duschmöglichkeiten befinden.

Einige Reporter werden mit Funkmikros ausgestattet auch vom Festivalgelände berichten. Mit den Mitarbeitern aller Bereiche sind die Radiomacher ständig vernetzt.

Musikalisch deckt das Programm natürlich in erster Linie Lieder der auf dem Flair auftretenden Bands ab. „Wir spielen aber natürlich auch mal ähnliche Musik“, sagt Joana Laubach, „es wird garantiert auch mal Nirvana laufen.“

Ein weiteres Angebot: Liveübertragung der Abschlussshow und des Poetry Slams aus dem E-Werk. Aktueller geht es nicht.

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