In 14 von 16 Kommunen im Kreis werden die Müllgebühren gesenkt

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Eschwege. In Eschwege sowie in den 13 Städten und Gemeinden, die dem Abfallzweckverband Werra-Meißner angeschlossen sind, sinken ab dem kommenden Jahr die Abfallgebühren.

Das jedenfalls sehen die Entwürfe vor, über die die Stadtverordneten- beziehungsweise die Verbandsversammlung zu entscheiden haben. „Wir legen der Versammlung diese Empfehlung am Mittwochabend vor“, kündigte Vorsitzender Friedhelm Junghans (Meißner) gestern an. Dem Verband gehören mit Ausnahme von Eschwege, Sontra und Witzenhausen die übrigen 13 Kommunen im Kreis an. „Der Werra-Meißner-Kreis senkt die Deponiegebühren, das geben wir an die Bürger weiter“, sagt Junghans. Anders in Sontra und in Witzenhausen. Beide Städte planen auch für 2018 mit den Gebühren aus diesem Jahr.

In Eschwege beriet der Finanzausschuss gestern Abend über die neuen Tarife. Für die 120-Liter-Restmülltonne werden von 2018 an für die sechs Mindestleerungen 58,20 Euro pro Jahr verlangt – 7,20 Euro weniger als bisher. Die Kosten für die Biotonne bleiben unverändert. „Gute Umsatzerlöse mit dem Altpapier und gesunkene Deponiekosten“, so Bürgermeister Alexander Heppe, seien die Gründe für die Senkung. Die Gebührenzahler in den Städten und Gemeinden des Zweckverbandes zahlen für die Restmülltonne 10,20 Euro weniger und damit dann 78,20 Euro, wenn lediglich die für vier Leerungen anfallende Mindestgebühr berechnet wird. Jede weitere Leerung kostet 5,15 Euro (- 2,25 Euro). Beim Biomüll sinken die Gebühren marginal auf 48,60 Euro pro Jahr bei zwölf Leerungen. Sontra verlangt 51,60 Euro (Restmüll) beziehungsweise 30 Euro (Biomüll) als Grundgebühr und für jede Leerung 9,10 beziehungsweise 2,60 Euro. In Witzenhausen wird im Vier-Wochen-Rhythmus geleert. Die Kosten: 136,80 Euro für Restmüll und 44,40 Euro für Biomüll.

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