Ein Ort der Gemeinschaft

Mehrgenerationenplatz wurde in Blankenbach eingeweiht

480 ehrenamtliche Stunden haben die freiwilligen Helfer beim Bau des Mehrgenerationenplatzes geleistet. Albert Rimbach und Thomas Eckhardt (Vierter und Fünfter von links), Patrick Hefele (rechts) und Anja Laun (vorne links) bedankten sich dafür.
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480 ehrenamtliche Stunden haben die freiwilligen Helfer beim Bau des Mehrgenerationenplatzes geleistet. Albert Rimbach und Thomas Eckhardt (Vierter und Fünfter von links), Patrick Hefele (rechts) und Anja Laun (vorne links) bedankten sich dafür.

„Die gute Gemeinschaft, die in Blankenbach schon immer in vorbildlicher Weise gepflegt wird, kommt auch heute wieder zum Tragen.“

Diese lobenden Worte adressierte Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt bei der Einweihung des Mehrgenerationenplatzes mit der neuen Schutzhütte am Burgensteigweg H5 an die Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins, die dieses Projekt final umgesetzt haben.

Zuvor hatte der Vorsitzende des Vereins, Albert Rimbach, die zahlreichen Besucher, offensichtlich fanden alle Einwohner den Weg zum neu geschaffenen Gelände am kleinen Teich, über die Abwicklung der umfangreichen Maßnahme von der Planung bis zur Entstehung in Kenntnis gesetzt.

„Unser Bürgermeister informierte uns im Januar über die Offensive ,Land hat Zukunft’ mit dem dazugehörigen Förderprogramm ,Starkes Dorf’, wobei der entsprechende Förderantrag nicht von der Kommune, sondern zwingend von einem Verein gestellt werden muss“, so Albert Rimbach, der schon im Februar die Kostenhöhe errechnet hatte und sie sofort der hessischen Staatskanzlei übermittelte.

„Am 30. Juli überbrachte Staatssekretär Weinmeister 4900 Euro, was uns postwendend veranlasste die naturschutzrechtliche Genehmigung für das Bauen im Außenbereich einzuholen“, erklärte der Vorsitzende, dass am 6. September der Startschuss für die Bauarbeiten gefallen ist.

„Da aber mittlerweile die Angebotspreise um 30 Prozent gestiegen sind, mussten wir zwangsläufig unsere Vereinskasse erleichtern, die Stadt Sontra hat die zugesagte Unterstützung von 1500 auf 1750 Euro erhöht und wir unsere ehrenamtlichen Vorgaben“, nutzte Albert Rimbach das Forum, um sich bei allen freiwilligen Helfern für 480 Einsatz- sowie 35 Maschinenstunden zu bedanken; auch der städtische Bauhof habe das Projekt unterstützt.

Albert Rimbach: „Es war einfach super, es hat richtig Spaß gemacht, mit euch zu arbeiten“, fand er anerkennende Worte für Patrick Hefele, Kai und Hans Hendl, Norbert Schmitz, Erhard Haun, Aribert Bauer, Reinhard Böckel, Gerhard Stunz, Ernst-Heinrich Thrän, Tatjana Diegel, Christoph Schulze, Holger Bicking, Christiane Strauch, Herbert Ingrisch, Gudrun Rimbach, Elvira Hakenes und Irene Hendl.

„Auch bei der Firma Schulze möchte ich mich herzlich bedanken für die Tiefbauausführung sowie bei unserem Chorverein, der nicht nur die heutige Einweihungsfeier mit festlichen Liedbeiträgen umrahmt, sondern sich auch noch mit einer Spende in Höhe von 300 Euro an den Gesamtkosten von 10 000 Euro beteiligte“, ging er schon jetzt auf künftige Pläne ein, denn es wird gezielt an einem Premiumweg über Gerstungen bis zur Brandenburg getüftelt.

„Gratulation, die rasche Umsetzung dieser Maßnahme habt ihr trotz des dynamischen Verteuerungsprozesses mit Bravour gestemmt“, machte Thomas Eckhardt deutlich, dass die Stadt nur als Multiplikator tätig war, in dem sie Wissen und Infos weitergegeben hat, „die hauptsächliche Arbeit wurde von Blankenbach aus gesteuert.“

Anja Laun vom Geo-Naturpark Frau-Holle-Land zeigte sich angetan von dem Rastplatz am Burgensteigweg und begrüßte die künftigen Premiumweg-Pläne. Auch Ortsvorsteher Patrick Hefele, der mit seiner Lebensgefährtin Tatjana Diegel, ein Holzschild mit der Aufschrift „Schutzhütte Blankenbach“ gefertigt hat, richtete dankbare Worte an die freiwilligen Helfer und verwies, genau wie Siegfried Bodanski, Ortsvorsteher vom benachbarten Wölfterode, auf die Spendendose, da die Kasse des Heimat- und Verkehrsvereins für die gute Sache heftig geplündert wurde.

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