Für Jäger und Sammler

In Zahlen: Die Geschichte des Antik- und Trödelmarktes in Eschwege

Gucken, feilschen, kaufen: Der Antik- und Trödelmarkt auf dem Eschweger Werdchen ist bei Besuchern extrem beliebt. Er ist einer der größten im Umkreis von 100 Kilometern. Foto: Weber

Eschwege. Beim Antik- und Trödelmarkt am kommenden Wochenende in Eschwege gibt es doppelten Grund zu feiern. Zum einen findet der größte Flohmarkt der Region zum ersten Mal an zwei Tagen statt, zum anderen feiert die Veranstaltung ihr 25-jähriges Bestehen in Eschwege. Wir erklären die Beliebtheit des Marktes in Zahlen.

1 neuen Betreiber hat der Antik- und Trödelmarkt seit Anfang des Jahres. Nachdem der bisherige Organisator aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste, hat Gerald Wagner aus Mühlhausen die Organisation übernommen.

Er ist auf diesem Gebiet ein alter Hase. Bereits seit 15 Jahren organisiert er Trödelmärkte in Erfurt, Eisenach und Leinefelde.

2 Tage findet der Antik- und Trödelmarkt auf dem Festplatz Werdchen am Wochenende zum ersten Mal statt. Das liegt am Pfingstwochenende. „Es bietet sich an, nach dem offiziellen Termin am Sonntag auch am Montag noch mal zu öffnen“, sagt Organisator Gerald Wagner. Viele der Aussteller werden auch am nächsten Tag noch mal ihre Waren aufbauen.

7,50 Euro kostet der laufende Meter Stand auf dem Eschweger Werdchen für die Händler. Das Auto am Stand ist kostenlos, Anhänger kosten extra. Der Standaufbau darf nicht vor sechs Uhr erfolgen. Um 8 Uhr öffnet der Markt und hat bis 16 Uhr geöffnet.

9 Termine stehen zwischen März und Oktober zur Verfügung, an denen der Antik- und Trödelmarkt geöffnet hat. Neben den zwei Tagen an Pfingsten werden auch am 16. Juli, 3. September sowie am 1. und 29. Oktober die Stände geöffnet.

25 Jahre wird der Markt in diesem Jahr alt. Der Eschweger Bruno Fiedler hatte 1992 die Idee dazu. Im Laufe der Jahre ist der Markt stetig gewachsen und hat sich deutschlandweit einen guten Ruf erworben. Nach und nach ist neben dem Sammlermarkt auch noch ein Landmarkt hinzugekommen. Hier kann man frische Lebensmittel aus der Region kaufen. Für die Kinder gibt es zur Unterhaltung ein Karussell und Streicheltiere im Baumkreis des Festplatzes Werdchens.

100 Kilometer beträgt der Umkreis in etwa, in dem es keinen Flohmarkt dieser Größenordnung gibt. Wegen des großen Einzugsgebietes kommen bei gutem Wetter bis zu 5000 Besucher auf den Markt nach Eschwege. „Besonders Kunden aus Thüringen kommen“, berichtet Wagner. Hier dürfen die Flohmärkte am Sonntag nämlich nicht öffnen.

300 bis 350 Aussteller werden am kommenden Wochenende auf dem Werdchen erwartet. Der angebotene Trödel stammt meistens aus Haushaltsauflösungen und wird von professionellen Händlern mitgebracht. Es gibt daneben aber auch private Anbieter. Viele Stammkunden kommen sogar aus Thüringen und Niedersachsen nach Eschwege.

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