Jetzt auch als Hörbuch

In Zahlen: Ralph Nowag hat seinen ersten Eschwege-Krimi vertont

Hat den März und den April im Tonstudio verbracht: Ralph Nowag hat auf vielfachen Wunsch sein Erstlingswerk als Hörbuch herausgebracht – und hat alles selbst eingesprochen. Foto: privat

Eschwege. Krimi-Autor Ralph Nowag hat seinen Fans einen lang gehegten Wunsch erfüllt: Einen seiner Romane gibt es jetzt auch als Hörbuch.

Wir haben die Produktion des neuesten Projekts in Zahlen zusammengefasst.

0 Bücher gibt es noch von seinem Erstlingswerk „Und sollt ich einst gestorben sein“. Sowohl im Buchhandel als auch im Onlinehandel sind alle Exemplare vergriffen. Gelegentlich werden einzelne Exemplare zu Schwarzmarktpreisen angeboten. Eine Neuauflage seines ersten Buches wäre ein hohes Risiko. „Auch deshalb habe ich mich für ein Hörbuch entschieden“, sagt Nowag.

1 Verleger hat das Hörbuch. Die Audio-Version wird nicht mehr im Schäfer-Verlag herausgegeben, sondern jetzt von Buchhändler Uwe Heinemann. Er vertreibt das Hörbuch ab Anfang Juni auch. Außerdem kann man es bei Ralph Nowag unter ralph.nowag@gmx.de bestellen.

4 Sponsoren haben die Umsetzung des Hörbuchs erst ermöglicht. Die VR-Bank Werra-Meißner, Peter Persch... die Küche in Sontra, Brillen- Bartsch in Eschwege und das Schnellrestaurant Picknick in Eschwege haben die Produktion finanziert.

5 Wochen hat das reine Einsprechen des Hörbuchs bei Musicfactory in Eschwege gedauert. Die Vorarbeiten begannen allerdings schon im September. „Teilweise musste ich neue Sequenzen schreiben“, berichtet Nowag.

11 CDs umfasst das neue Hörbuch. Insgesamt dauert die Audio-Version von „Und sollt ich einst gestorben sein“ fast zwölf Stunden lang.

60 Personen und drei Yorkshire-Terrier kommen in dem Stück vor. Alle spricht Ralph Nowag selbst. Dabei lässt er den Eschweger Harry Schade genauso wie den norddeutschen Jens Klose per Dialekt lebendig werden. Nur mit dem Bayerischen tat sich Nowag schwer. „Da hat Michael Murauer von der Musicfactory geholfen.“ Der Produzent, der Wurzeln in Bayern hat, hat die Sätze in Lautschrift aufgeschrieben, Nowag hat sie dann übernommen.

112.000 Wörter sind auf den elf CDs zu hören. Das sind deutlich weniger als im Original. Auf den knapp 600 Seiten standen 150.000 Wörter. „Wer mitlesen möchte, wird schnell aus dem Tritt kommen, weil das Hörbuch vom Original abweicht“, sagt Nowag. Die Kürzungen wurden aus technischen Gründen vorgenommen.

Lesung am Freitag im E-Werk Sein Hörbuch wird Ralph Nowag natürlich auch gebührend vorstellen. Am Freitag, 8. Juni, wird es zu dem Krimi, der sich um das Eschweger Johannisfest dreht, eine Lesung geben. Die Show beginnt um 20 Uhr. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen: Unter anderem in der Geschäftsstelle der Werra-Rundschau und unter www.kultur-eschwege.de

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