IT-Training für alle Schüler

Informatik-AG der FWS in Eschwege erklärt Online-Unterricht auf Distanz

Für den Ernstfall vorbereitet: Für alle Schüler in allen Klassen gab es an dem Eschweger Gymnasium im Computerraum eine intensive IT-Schulung.
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Für den Ernstfall vorbereitet: Für alle Schüler in allen Klassen gab es an dem Eschweger Gymnasium im Computerraum eine intensive IT-Schulung.

Schulen bereiten sich auf mögliche Schließungen vor. Auch die Friedrich-Wilhelm-Schule (FWS) in Eschwege trifft Vorkehrungen für Distanzunterricht.

Eschwege – Lockdown die zweite: Schulen bleiben wieder geschlossen in Österreich, Griechenland und teilweise auch in Italien ist es schon so weit. Die zweite Welle der Coronapandemie fordert erneut strenge Beschränkungen. Sollte es auch im Werra-Meißner-Kreis zu partiellen oder vollständigen Schulschließungen kommen und die Schüler wieder zu Hause lernen müssen, hat die die Friedrich-Wilhelm-Schule (FWS) in Eschwege Vorsorge getroffen. Alle wurden jetzt auf den sogenannten Distanzunterricht vorbereitet.

Für alle Schüler in allen Klassen gab es an dem Eschweger Gymnasium im Computerraum eine intensive IT-Schulung mit dem Ziel, die Mädchen und Jungen zu einem problemlosen und eigenständigen Umgang mit dem digitalen Schulportal Lanis und dem Videokonferenzprogramm „FWSmeeting“ zu befähigen, wie die Schulleitung mitteilt.

Die Initiative zum IT-Training ging von Anika Hohlstein, der Ganztags-Koordinatorin im Schulleitungsteam, aus. Organisation und Durchführung lagen in den Händen der Schüler der Informatik-AG der FWS unter der Leitung von Lorenz Schöggl. Diese Gruppe hatte bereits in der ersten Lockdown-Phase im April und Mai dieses Jahres die sogenannten „FWScloud“ entwickelt.

Das ist eine zentrale Plattform, die mehrere Online-Dienste bereitstellt, beispielsweise komfortable Lösungen für Online-Besprechungen bietet, dazu Möglichkeiten zum Datenaustausch, einen persönlichen Speicher und Hilfeservices bei technischen Fragen aller Art, erklärt Jörg Heinz, Pressesprecher des einzigen reinen Mittelstufengymnasiums im Werra-Meißner-Kreis. Derzeit nutzt auch das Lehrerkollegium diese Plattform, um Konferenzen abzuhalten oder mit Schülern via Videokonferenz zu kommunizieren.

Jetzt machten sich auch sämtliche Schüler mit den Möglichkeiten von „FWSmeeting“ vertraut und lernten, wie man an Video-Konferenzen teilnimmt, dabei chatten kann und welche Funktionen zu nutzen sind. Außerdem können sie jetzt ausnahmslos im digitalen Schulportal Lanis beispielsweise Dokumente öffnen, bearbeiten und wieder hochladen, um von den Lehrern eine Rückmeldung zu erhalten. „Damit bleibt auch in Zeiten vorübergehender Phasen von Distanzunterricht ein kontinuierlicher und effektiver Lernprozess an der FWS gewährleistet“, sagt Heinz.  (ts)

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