Investor baut in Eschwege hochwertige Wohnungen für bis zu 20 Millionen Euro

Eschwege. An der Niederhoner Straße in Eschwege gegenüber dem Stadtbahnhof entstehen 34 hochwertige Wohnungen.

Auf dem früheren Firmengelände des Bilderrahmenherstellers Becker und Hach plant die ISB Bau- und Projektgesellschaft mit Sitz in Bad Hersfeld im rückwärtigen Teil des Geländes zunächst zwei Gebäude mit jeweils 17 Wohnungen. Insgesamt würden sich die Investitionen mit einem zweiten Bauabschnitt auf bis zu zwanzig Millionen Euro belaufen, kündigt ISB-Geschäftsführer Ingo Sauer an.

Zunächst acht Millionen Euro will das Unternehmen nach Angaben Sauers in der Kreisstadt investieren. Der Planer präsentierte das Vorhaben am Dienstagabend während einer Sitzung des Bau- und Umweltausschusses den Mitgliedern der Eschweger Stadtverordnetenversammlung. Insgesamt könnte sich das Engagement auf eine deutlich höhere Summe belaufen, als die im ersten Bauabschnitt veranschlagten acht Millionen Euro. Sauer sprach gestern von drei weiteren Gebäuden und bezifferte das Investitionsvolumen mit alles in allem knapp zwanzig Millionen Euro.

Mit der Verwirklichung des Bauvorhabens, so Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe, verschwinde eine Industriebrache. Heppe weiter: „Wir haben die Vision, das komplette Viertel ganz neu zu entwickeln.“ Der Bürgermeister nannte die benachbarte Friedrich-Wilhelm-Straße als Beispiel für gelungene Stadtsanierung. Dort werde jetzt auch in private Häuser investiert.

Die zunächst zwei Gebäude auf dem früheren Industriegelände werden nach Angaben der Planer vierstöckig inklusive Dachetage gebaut. Die Wohnungen werden unterschiedliche Größen und Zuschnitte haben. Kleinere, gut 60 Quadratmeter messende Einheiten sollen ebenso entstehen, wie in den Dachetagen 150 Quadratmeter große Penthousewohnungen mit Terrasse.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare