Investor stellt Pläne für Zwanzig-Millionen-Euro-Projekt in Eschwege vor

Stellen die Pläne vor: Bürgermeister Alexander Heppe, Architektin Kerstin Schuster, Stadtplanerin Gudrun Wolff sowie die ISB-Geschäftsführer Christoph Werth und Ingo Sauer (von links). Foto: Sagawe

Eschwege. Zunächst 34 hochwertig ausgestattete Wohnungen baut ein Investor auf dem Gelände des früheren Bilderrahmenherstellers Becker und Hach an der Niederhoner Straße in Eschwege. Später sollen weitere hinzu kommen. Bis zu 20 Millionen Euro will das Unternehmen in der Kreisstadt investieren. 

Noch ist mit den Bauarbeiten nicht begonnen worden. Selbst die Genehmigung liegt noch nicht vor. Dennoch sind die ersten vier Wohnungen nach Angaben von Investor Ingo Sauer bereits verbindlich reserviert. An der Niederhoner Straße in Eschwege gegenüber dem Stadtbahnhof baut die Bad Hersfelder Projektgesellschaft ISB 34 hochwertige Wohnungen zu Preisen zwischen 160 000 Euro für die kleinste 65 Quadratmeter messende Wohnung und 450 000 Euro für das 166-Quadratmeter-Penthouse inklusive riesiger Dachterrasse.

So sollen sie aussehen: In zunächst zwei Gebäuden entstehen insgesamt 34 Wohnungen. Ein zweiter Bauabschnitt mit zwei weiteren Häusern auf dem Gelände an der Niederhoner Straße ist geplant. Investitionsvolumen insgesamt: bis zu 20 Millionen Euro. Quelle: ISB-Projektgesellschaft

Der Zeitplan der Bau- und Projektgesellschaft sieht vor, im Frühjahr mit dem Abriss der alten Gebäude zu beginnen und dann zügig zu bauen. Auf dem früheren Firmengelände des Bilderrahmenherstellers Becker und Hach entstehen zunächst zwei Gebäude mit jeweils 17 Wohnungen, Tiefgarage und 10 000 Quadratmetern Grünfläche für insgesamt rund acht Millionen Euro. 

Insgesamt belaufen sich die Investitionen nach Angaben von Geschäftsführer Ingo Sauer mit einem zweiten Bauabschnitt, der zwei weitere Wohnkomplexe und ein Bürogebäude an der Straßenfront vorsieht, auf bis zu 20 Millionen Euro. Die zunächst zwei Gebäude auf dem früheren Industriegelände werden Informationen der Planer zufolge vierstöckig inklusive Dachetage gebaut. Alle Wohnungen bekommen Balkon oder Terrasse, werden nach höchsten Standards ausgebaut und barrierearm.

„Das Vorhaben ist städtebaulich wie ökologisch zu begrüßen“, sagte Bürgermeister Alexander Heppe während der Vorstellung des Projektes. „Aus einer Industriebrache wird ein Wohngebiet“, so Heppe, der bei der Gelegenheit auf die positive Entwicklung des gesamten Bahnhofsumfeldes verwies. Stadtplanerin Gudrun Wolff sieht in dem Vorhaben „den ersten Baustein“ in der Entwicklung des Areals.

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