Das Göttinger Generationen-Kabarett, die Pawlowskis forte, verabschieden sich aus dem Kabarettbusiness

Irgendwann muss Schluss sein

Das Trio „Pawlowskis forte“: Am kommenden Samstag feiert es in Eschwege seinen Abschied von der Kabarettbühne. Wenn es am schönsten ist, sagen sie, sollte man aufhören. Foto: privat

Eschwege. Das Trio „Pawlowskis forte“ kündigte sein Programm und sich wie folgt selbst an: „Man soll aufhören, wenn es noch schön ist.“ Diesen Rat Genschers in einem Brief an Philipp Rösler wollen die Pawlowskis forte beherzigen. Im Jahre 2013 werden Vater und Sohn ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum feiern. Und gleichzeitig ihren Abschied aus der Kabarett-Szene. Kein Grund zur Traurigkeit.

Das Beste aus den letzten drei Programmen

Denn vorher wollen sie sich mit Uschi Siemon angemessen verabschieden, mit einer mitreißenden Satire-Show, in der sie die Highlights der letzten drei Programme präsentieren. Am Samstag, 1. Dezember, um 20 Uhr betreten sie im Rathaussaal in Eschwege die Bühne. Einlass zum „Trauerkaffee“ ist ab 19 Uhr.

Und da lassen sie es krachen, wie Daniel Bahr mit seiner Gesundheitsreform. Da setzen sie den Zuschauern die Brust auf die Pistole, wie Angela Merkel dem Nicolas Sarkozy. Da werden sie zeigen, wo in diesem Lande der Schuh brennt, und wann die FDP Inkontinenz anmelden muss. Da wollen sie noch einmal an ihren liebsten Spielorten die Freunde der gepflegten Satire um sich versammeln und „Adieu“ sagen. Sich von ihren treuen Fans verabschieden.

„Denn der Taten sind genug gewechselt, lasst uns Worte sehen.“ Unter diesem Motto versprechen die Pawlowskis forte eine große Abschieds-Show aus Liedern, Szenen und Texten. Das Publikum soll es noch einmal genießen.

Karten gibt es im Vorverkauf für 12 beziehungsweise ermäßigt 10 Euro im Rathaus am Obermarkt (Bürgerinformation im Foyer) unter Telefon 0 56 51/30 40 und in der Tourist-Information am Hospitalplatz in Eschwege unter Telefon 0 56 51/33 19 85. An der Abendkasse kosten die Karten 14 beziehungsweise ermäßigt 12 Euro.

Von Gudrun Skupio und Stefan Forbert

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