In Eschwege wurden 2016 mehr Kinder geboren – Lina und Paul beliebteste Vornamen

Das Jahr des Babyglücks

Er war das Weihnachtsgeschenk für Mama und Papa in diesem Jahr: Am 15. Dezember kam Carlo Mann im Eschweger Krankenhaus zur Welt. Foto:  Salzmann

Eschwege. 401 ist die Rekordzahl am Klinikum Werra-Meißner in diesem Jahr: So viele Babys wurden bis zum 30. Dezember auf der Neugeborenenstation am Standort Eschwege geboren. „Im vergangenen Jahr hatten wir rund 337 Neugeborene, diese Zahl hatten wir bereits im Oktober überschritten“, sagt Chefarzt Dr. Stefan Schwaiger. Zuletzt sei eine Geburtenzahl von über 400 Kindern am Klinikum im Jahr 2004 erreicht worden.

„Die Geburt ist ein ganz bedeutender Aspekt in der Entwicklung des Kindes.“

Und die gute Nachricht: Die Zahl könnte sich noch ein wenig erhöhen, denn laut der Hebammen im Kreißsaal gebe es noch ein paar werdende Mütter in der Warteschleife. Bei der Namenswahl blieben die neuen Mamas und Papas im Werra-Meißner-Kreis im vergangenen Jahr eher klassisch: der beliebteste Mädchenname im Werra-Meißner-Kreis war Lina, direkt gefolgt von Charlotte und Leonie. Bei den Jungen entschieden sich die meisten Eltern für den Namen Paul, gefolgt von Ben und Elias.

Dass in diesem Jahr so viele Babys im Kreis das Licht der Welt erblickt haben, dafür gebe es laut Schwaiger vor allem zwei Gründe. Zum einen gehörten die Frauen, die jetzt ihre Kinder gebären, selbst zu einem geburtenstarken Jahrgang. Zum anderen habe auch die vermehrte Zuwanderung von Flüchtlingen in den Kreis einen Anteil daran. Laut Uwe Kümmel von der Stabstelle Migration des Werra-Meißner-Kreises gab es bis November insgesamt 954 Zugänge im Kreis: „Darunter auch viele junge Frauen.“

Schwaiger begrüßt diese Entwicklung: „Ich freue mich immer, wenn ich vielen jungen Familien mit Kindern in Eschwege und Umgebung begegne.“ Damit der Nachwuchs sicher auf die Welt komme, würden die Ärzte und Beleghebammen sowie das Pflegepersonal der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe eng zusammenarbeiten. „Wir kennen jeder Frau beim Namen und sind rund um die Uhr für sie da“, sagt Esther Frost, eine der sieben erfahrenen Hebammen am Klinikum.

„Die Geburt ist ein ganz bedeutender Aspekt in der Entwicklung des Kindes und deshalb ist es wichtig, dass die Frau sich von Anfang an gut betreut fühlt“, fügt Beleghebamme Conny Zeuch hinzu. Sie und ihre Kolleginnen seien aber nicht nur während der Schwangerschaft für ihre Patientinnen da, auch nach dem Krankenhausaufenthalt würden sie die Familien acht bis zwölf Wochen zu Hause betreuen. 

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