Donnerstagabend wird wieder überdacht

Johannisfest-Bilanz: Polizei hat 100 000 Besucher gezählt

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Gehört zu den gelungenen Programmpunkten: der Maienzug am Johannisfestsamstag.

Eschwege. Rundherum zufrieden – mit einer Ausnahme: Die Eröffnungsveranstaltung am Donnerstagabend lief nicht so, wie die Veranstalter des Johannisfestes sich das erhofft hatten. „Der Donnerstag war ein Ausfall“, sagt Organisationschef Uwe Gondermann.

 

Davon abgesehen ist Gondermann mit Besucherzahlen und Ablauf des Johannisfestes am vergangenen Wochenende in Eschwege sehr zufrieden. Die Polizei, so Gondermann, schätze die Zahl der Besucher an allen fünf Festtagen auf insgesamt mehr als 100 000. „Das waren so viele wie nie zuvor“, so Gondermann. Die Festzüge am Samstag und am Sonntag seien top gewesen. Am Maienzug nahmen nach Angaben Gondermanns 3000 Schüler, Lehrer und Musikanten teil. Die Zahl der Teilnehmer am Sonntag beziffert er mit 4000.

 

Vom Donnerstag abgesehen seien Rummelplatz und Festzelt gut bis sehr gut besucht gewesen. Den Publikumserfolg sieht Gondermann auch in der Qualität begründet. Ausgesprochen attraktive Fahrgeschäfte hätten die Besucher auf den Rummelplatz gelockt. Einige Schausteller waren erstmals in Eschwege. Ein Kritikpunkt: Ein Autoscooter wurde vermisst; den soll es im nächsten Jahr aber wieder geben. Das neue Festzeltkonzept sei ebenfalls gut angekommen. Gondermann nennt hier insbesondere das großflächige Zelt, die farblich gut abgestimmte Beleuchtung, guten Service und das Podest mit Cocktailbar.

Donnerstagabend:

 

„Den Donnerstag werden wir in jedem Fall optimieren müssen“, sagt Gondermann, „das war der schwächste Tag.“ Der Donnerstag in der diesjährigen Form stehe infrage. Im Festzelt seien in der Spitze 600 bis nach großzügigen Schätzungen maximal 900 Besucher gewesen.

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