Johannisfest: Große Nachfrage nach den Standplätzen - Drei Bewerber für das Festzelt

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Attraktiver Rummelplatz: Um die 70 Stellplätze auf dem Rummelplatz in Eschwege bewerben sich für das Johannisfest im nächsten Jahr 370 Schausteller

Eschwege. Das Johannisfest in Eschwege ist gefragt unter Schaustellern: Rund 370 bewerben sich auf die 70 Standplätze. Wer das Festzelt in diesem Jahr betreibt, ist noch unklar: drei Bewerber gibt es aber.

Die Bewirtung im Johannisfest-Festzelt möchten drei Unternehmen übernehmen, die nach Angaben von Organisationschef Uwe Gondermann ihren Sitz in der Region, aber auch außerhalb haben. Das Festwirte-Konsortium Grein-Hessensound, das in diesem Jahr den Zuschlag für den Zeltbetrieb bekommen hatte, ist nach Angaben von Hessensound-Geschäftsführer Mario Borschel nicht unter den Bewerbern. 

„Nicht als Konsortium und auch nicht jeder für sich“, sagt Borschel. Borschel weiter: „Wir haben uns aus verschiedenen Gründen entschieden, uns nicht zu bewerben; vieles sprach dagegen.“ Er verstehe die Entscheidung, bedauere sie aber, „weil wir etwas, das in diesem Jahr vielversprechend begann, nicht werden optimieren können“, so Gondermann. 

Über die Vergabe des Festzeltbetriebs entscheidet der Magistrat der Kreisstadt. Einzelheiten zu den Bewerbern wollte Gondermann nicht nennen. Nur so viel: „Alle drei Betriebe sind geeignet, die Aufgabe zu übernehmen.“ Während einer Sitzung des Finanzausschusses der Eschweger Stadtverordnetenversammlung am Dienstagabend hatte Gondermann von grundsätzlichen Überlegungen hinsichtlich des Johannisfest-Auftakts berichtet. „Die Donnerstag-Veranstaltung steht jedes Jahr neu auf der Kippe“, sagte der Organisationschef. „Wir wissen noch nicht, ob es sie in 2018 gibt.“ Gondermann berichtete, dass der Donnerstagabend „aus Sicht der Schausteller suboptimal“ gelaufen sei und die Veranstaltung im Festzelt wenig besucht war.„Wer im Zelt war, weiß das.“ 

Um die 70 Standplätze auf dem Johannisfest-Rummelplatz in Eschwege bewerben sich für das kommende Jahr 370 Schausteller. „Das ist ein Plus von 20 Prozent“, freut sich Gondermann über die große Nachfrage.

Die 70 Schausteller-Plätze auf dem Werdchen vergibt eine Jury. Das Gremium wird am 6. Dezember tagen. Gondermann ist von der Qualität der 370 Bewerbungen beeindruckt. „Wir könnten den Platz wenigstens viermal bestücken“, sagt er. Gondermann: „Wir möchten den Standard aus diesem Jahr gern halten.“ Allerdings sei inzwischen eine Grenze erreicht, die wenig Luft nach oben lasse.

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