Ob Johannisfest in Eschwege stattfindet, ist bislang völlig offen

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Gegenwärtig undenkbar: Menschenansammlungen wie beim Johannisfestumzug 2019. 

Ob das Eschweger Johannisfest in diesem Jahr überhaupt gefeiert werden kann, ist bislang offen. Später liegende Veranstaltungen wurden bereits abgesagt. 

Eschwege. Das Johannisfest 2020 ist fraglich. Ob die Eschweger ihr Heimatfest in diesem Jahr feiern werden, ließ Bürgermeister Alexander Heppe in dieser Woche noch völlig offen. „Wir haben noch drei Monate Zeit“, sagte der Verwaltungschef. Die Traditionsveranstaltung ist vom 25. bis 29. Juni geplant. „Wir haben die Schausteller informiert, dass wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Entscheidung treffen können“, sagt Heppe.

Selbst olympische Sommerspiele sind abgesagt

Aktuell werden reihenweise Großveranstaltungen mit großem Zuschaueraufkommen abgesagt oder verschoben: Olympische Spiele, Fußballeuropameisterschaft. In Zusammenhang mit anderen Ereignissen wird darüber diskutiert, unter Ausschluss von Publikum sportliche Wettkämpfe auszurichten und lediglich per Fernsehübertrag öffentlich zu machen.

Gerade das Johannisfest lebt von der Begegnung der Menschen. Am sonntäglichen Umzug durch die Eschweger Innenstadt nehmen einige Tausend Schüler teil; mindestens ebenso viele Menschen verfolgen das Geschehen vom Straßenrand aus.

Nur möglich, wenn Corona-Krise bis dahin überwunden ist

Am Samstagvormittag drängen sich die Kinder aus den Schulen der Kreisstadt nach dem Maienzug dicht an dicht auf dem Marktplatz. Das Straßenfest am Freitag, das Geschehen auf dem Rummelplatz und im Festzelt sind ebenfalls geprägt vom Zusammentreffen vieler Menschen auf engem Raum. Das werde in drei Monaten nur möglich sein, wenn die Corona-Krise bis dahin überwunden ist.  hs

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