Johannisfest: Geschwister-Scholl-Schule ziert die Plakette

Eschwege. Die Geschwister-Scholl-Schule wird aufgrund ihres 50-jährigen Jubiläums in diesem Jahr die Johannisfestplakette zieren. Das hat die Johannisfestkommission während ihrer einzigen Sitzung des Jahres beschlossen.

Das Motto des Festzugs wird „Ein Sommernachtstraum in Eschwege“ lauten. Wer Festwirt wird steht indes noch nicht offiziell fest.

Der Magistrat habe sich auf einen Vorschlag geeinigt, sagte Bürgermeister Alexander Heppe am Donnerstagabend. Die Verträge sind dem Festzeltbetreiber zugegangen. Wer es sein wird, möchten die Verantwortlichen erst nach Unterzeichnung der Verträge bekanntgegeben.

Die Entscheidung für die Geschwister-Scholl-Schule fiel einstimmig. Die Bildungseinrichtung im Eschweger Stadtteil Heuberg wurde im Jahr 1968 eingeweiht. „Es ist eine gute Möglichkeit, den Heuberg noch mehr in das Johannisfest zu integrieren“, sagte Lothar John, der anmerkte, dass sich das Fest üblicherweise auf die Innenstadt konzentrieren würde. „Schulen haben auf der Johannisfestplakette Tradition“, sagte FWS-Schulleiter Dr. Hans-Joachim Vock während der Diskussion. Zur Auswahl standen außerdem die Eschweger Synagoge, die in diesem Jahr das 180-jährige Bestehen des Gebäudes feiert, das Kreiskrankenhaus und das Hallenbad, die beide 1968 eingeweiht wurden. Außerdem hatte sich das Junge Theater Eschwege beworben. Sie feiern in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag.

Das Junge Theater hat es zwar nicht auf die Plakette geschafft, wird aber zum Motto des Festzugs auserkoren. „Ein Sommernachtstraum in Eschwege - 25 Jahre Junges Theater“ lasse sich ideal von den Schülern umsetzen, sagte Ausschussvorsitzender Thomas Große. Neben Theater im Allgemeinen könne man sich auf die vielen Inszenierungen beziehen, die die Laienspielgruppe in den vergangenen 25 Jahren zur Aufführung gebracht habe. 

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