Johannisfest: Magistrat wählt neuen Zeltwirt aus 

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Am Johannisfestmontag im Festzelt: Der Magistrat hat den neuen Festwirt ausgewählt. Nicht nur am Montag sollen die Besucher des Werdchens im Festzelt der Firma Rheinhardt ausgelassen feiern. 

Eschwege. Der Zeltverleih Rheinhardt aus dem thüringischen Geismar ist in diesem Jahr Johannisfestwirt. Nach Informationen der Werra-Rundschau wählte der Magistrat der Kreisstadt Eschwege das Unternehmen aus insgesamt drei Kandidaten aus, die sich als Festzeltbetreiber beworben hatten.

Das Konsortium Grein-Hessensound, das 2017 den Zuschlag bekommen hatte, sowie der langjährige Festzeltwirt Hendrich aus dem Ringgau zählten nicht zu den Bewerbern. Somit wechselt der Festwirt 2018 zum zweiten Mal in Folge. Nachdem es im vergangenen Jahr vor und während des Johannisfestes zu Konflikten zwischen den Festwirten und der Eschweger Klosterbrauerei, die die Veranstaltung mit Bier beliefert, gekommen war, fanden bereits vor der Vergabe für dieses Jahr Konsolidierungsgespräche zwischen Festwirt und Getränkelieferant statt. Beide Unternehmen haben mehrfach in ihren jeweiligen Rollen bei verschiedenen Veranstaltungen kooperiert.

Zwischen der Verwaltung der Kreisstadt Eschwege und der Klosterbrauerei war der Festwirtwechsel vor der Entscheidung des Magistrats ebenfalls Thema eines eingehenden Gesprächs. Nicht zuletzt die Empfehlung durch das Eschweger Großunternehmen dürfte den Ausschlag gegeben haben für die Entscheidung zugunsten der Firma Rheinhardt, die ihre beiden Mitbewerber mit knappem Vorsprung ausstach. Das Unternehmen aus Geismar zählte schon in der Vergangenheit zu den Bewerbern um den Johannisfest-Zeltbetrieb – so auch 2017 – und hat in der Region bereits mehrere Veranstaltungen als Zeltbetreiber bestritten.

Das Hauptzelt beim Johannisfest soll siebzig Meter lang und dreißig Meter breit sein. Eine großzügig bemessene Bühne für die Musiker ist geplant. Theken- und Ausschankzelte in den Abmessungen fünfundvierzig mal fünfzehn Meter sowie dreißig mal zehn Meter an den Längsseiten ergänzen das Angebot. Die beiden Anbauten können bei Bedarf ebenfalls mit Tischen und Stühlen ausgestattet werden, sodass vor allem am Johannisfestmontag genügend Kapazität zur Verfügung steht.

Eine weitere Änderung steht ebenfalls bereits fest: Die umstrittene Sitzplatzreservierung, die im vergangenen Jahr für den Frühschoppen am Montag angeboten worden war, wird es 2018 nicht geben. Zahlreiche Besucher hatten sich daran gestört und beklagt, dass keine Sitzplätze zur freien Verfügung standen. Montagvormittag wird traditionell von den Belegschaften der Eschweger Unternehmen zum geselligen Treffen genutzt.

Die Eschweger feiern ihr Johannisfest 2018 vom 14. bis 18. Juni.

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