Ein Wochenende ohne große Feiern

Johannisfest: Ordnungsamt sensibilisiert die Wirte

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Sensibilisiert: Das Eschweger Ordnungsamt hat in den vergangenen Tagen alle Eschweger Wirte noch mal auf die Corona-Regeln hingewiesen.

Keine Großveranstaltungen zu Johannisfest durch die Corona-Pandemie: Ordnungsamt und Polizei erklären, wie sie am Wochenende die Regeln kontrollieren werden.

Das Ordnungsamt hat in dieser Woche noch mal sämtliche Gastronome der Kreisstadt plus Ortsteile aufgesucht, um auf die Einhaltung der Regeln aus der Corona-Verordnung für Gastronomie hinzuweisen. „Das haben wir unabhängig vom Johannisfest gemacht“, sagt Juliane Busch, Fachbereichsleiterin des Bürgerservice. Am Wochenende werden sowohl das Eschweger Ordnungsamt als auch die Landespolizei darüber wachen, ob diese Regeln auch eingehalten werden.

Regeln des Landes Hessen 

Für die Gastronome und auch die Feiern im privaten Bereich gelten die Regeln, die das Land Hessen herausgegeben und zuletzt am 15. Juni aktualisiert hat: . Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes oder in einer Gruppe von maximal zehn Personen gestattet. . Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

. Öffentliche Verhaltensweisen wie Grillen oder Picknicken sowie Tanzveranstaltungen sind unabhängig von der Personenzahl untersagt.

. Die Aufnahme der persönlichen Daten der Gäste zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten ist zwingend erforderlich.

„Erfreulicherweise gehen die Gastronome vorbildlich im Umgang mit den Vorschriften um und sind auch dankbar für Hinweise zur Verbesserung“, sagt Juliane Busch.

Hoffen auf Besonnenheit

Sie hofft an diesem Wochenende auch auf die Besonnenheit der Besucher der Eschweger Innenstadt. Man solle den eigenen Schutz sowie den Schutz des Allgemeinwohls in den Vordergrund stellen.

Für das Wochenende gibt es eine enge Absprache mit der hiesigen Polizei im Umgang mit den Regeln zur Eindämmung des Coronavirus. „Wir haben ein einheitliches Vorgehen mit dem Ordnungsamt vereinbart“, sagt Alexander Först, Pressesprecher der Polizeidirektion Werra-Meißner. Beide werden Präsenz zeigen, so weit es angebracht erscheint. „Sollten wir Verstöße feststellen, werden wir den kommunikativen Ansatz mit Augenmaß wählen und an die Vernunft appellieren“, sagt Polizei-Pressesprecher Först. Die Pandemie sei ja noch nicht überwunden.

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