Typisch Eschwege: So sehen die Schüler das

Johannisfest: Farbenfroher Umzug am Sonntagnachmittag

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Eschwege. Typisch Eschwege ist in erster Linie das Open Flair, aber auch der Werratalsee, die Fachwerkfassade, das Johannisfest und einige andere Dinge. Im Festzug am Sonntagnachmittag setzten die Schüler das Johannisfestmotto „Typisch Eschwege“ in Motive um.

Mit den Johannisfestreitern sowie dem Dietemann und den Biedermeiermädchen an der Spitze präsentierten sich die Mädchen und Jungen mit ihren farbenfrohen und fantasievollen Ideen dem begeisterten Publikum am Straßenrand. „Dieses Bild, der Marktplatz mit Hunderten Schülern und noch mehr Zuschauern, das blau-weiße Fahnenmeer, die Girlanden, all das ist typisch Eschwege – und genau diesen Anblick haben wir auf der diesjährigen Johannisfestplakette festgehalten“, sagte Bürgermeister Alexander Heppe am Samstagvormittag zur Begrüßung des Maienzugs auf dem Marktplatz.

Nachdenkliche Worte fand Stadtverordnetenvorsteher Claus Hamp anschließend beim Empfang der Kreisstadt mit Hinweis auf die Warnung vor Terroranschlägen bei Menschenansammlungen. „Wir gehen in die Ansammlungen, das werden wir auch weiter tun.“ 

Terroristen würden nicht Angst und auch nicht Hass bekommen, sondern höchstens Mitleid, so Hamp in der Stadthalle vor zahlreichen Gästen aus den Partnerstädten Saint-Mandé, Regen und Mühlhausen, von den Patenschiffen Tender Werra und Eschwege sowie Vertretern aus Wirtschaft und Politik, von Vereinen, Verbänden und den Eschweger Schulen. Hamp, Bürgermeister Heppe und die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, Ingrid Möller-Quanz, begrüßten vor allen anderen Jean-Pierre Nectoux zu dem Empfang. Der stellvertretende Bürgermeister Saint-Mandés und Vorsitzende des dortigen Partnerschaftsvereins ist zum vierzigsten Mal zu Gast in Eschwege und, so Heppe, „ausgeehrt“ und Ehrendietemann. Heppe: „Mehr kann man als Gast nicht werden.“

Festzug zum Johannisfest

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