Sohn des Suet-Gründers

Jürgen C. Knolle ist jetzt 90

Portrait Jürgen C. Knolle
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Feierte seinen 90. Geburtstag: Jürgen C. Knolle, der Sohn und langjährige Geschäftsführer der Saat- und Erntetechnik GmbH Suet.

Jürgen C. Knolle, Sohn des Gründers des Eschweger Unternehmens Saat und Erntetechnik, hat jetzt seinen 90. Geburtstag gefeiert.

Eschwege. Auch in der Saatguttechnik gilt: Wer langfristig Erfolg haben will, muss sich stets wandeln und kontinuierlich weiterentwickeln. Dies gelingt der Saat und Erntetechnik GmbH in Eschwege (Suet) seit über 70 Jahren. 1962 übernahm Jürgen C. Knolle, Sohn des Gründers Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Knolle, die Führung des Unternehmens der Saatgutaufbereitung von seinem Vater und machte aus der Familienfirma ein international anerkanntes Unternehmen. Gestern feierte der agile Senior, Mitinhaber und Aufsichtsratsvorsitzender, seinen 90. Geburtstag im engsten Familienkreis. Der Jubilar erfreut sich auch im hohen Alter noch bester Gesundheit.

Technische Verfahren weiterentwickelt 

Als Ingenieur hat Jürgen C. Knolle die technologischen Verfahren bei Suet stets weiterentwickelt und wurde dafür mehrmals mit dem Umweltpreis des Verbandes „Die Familienunternehmer - ASU“ ausgezeichnet. Den Staffelstab hat er inzwischen aber an seinen Sohn Christian Knolle weitergegeben, der das Unternehmen heute in dritter Generation führt.

Kunden aus aller Welt 

Im Auftrag von Kunden aus aller Welt verarbeitet die Firma Suet hochwertiges Saatgut, von Rübensaat über Raps und Gemüse bis hin zu Zierpflanzen. Jürgen C. Knolle beherrscht mehrere Sprachen und war während seiner Berufslaufbahn in verschiedenen Gremien der deutschen sowie der europäischen Landwirtschaft tätig - darunter als Mitglied des „Instituts International de Recherches Betterarvieres“, des „Seed Treatment and Environment Committee“ in Nyon, der „Seed Treatment and Technologie“ und „Minor Uses Group“ der ESA in Brüssel. Außerdem war er korrespondierender Mitarbeiter im „Eastern European Seed Network“ in Belgrad.

Weltoffener Mann

J.C. Knolle, ein weltoffener, vielseitig interessierter Mensch, der mehrere Sprachen beherrscht, hat sich in den Jahren seiner Eschweger Tätigkeit gänzlich in das lokale Leben integriert. Er ist seit 1964 Mitglied des Eschweger Rotary Clubs, wo er verschiedene Ämter bekleidete. Für sein Engagement in landwirtschaftlichen und sozialen Organisationen wie der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Eschweger Tafel, Sozialer Stadtteilladen oder dem Förderkreis Musikschule wurde ihm der Ehrenbrief des Landes Hessen und das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Der Jubilar war mit einer Schwedin verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Kinder und einen Enkelsohn.

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