Leistungen der Extraklasse

Junge Eschweger Philharmonie gibt Abschlusskonzert im E-Werk

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Zeigten in Können: die Mitglieder der Jungen Philharmonie Eschwege. 

Eschwege. Einen ganz besonderen musikalischen Abend konnte man am Donnerstag in der Kulturfabrik E-Werk erleben: Die Junge Eschweger Philharmonie trat mit 68 jungen Musikern auf und zeigte das in den vergangenen Tagen Erlernte.

Eröffnet wurde der Abend mit „Finlandia“ von Jean Sibelius, einer Tondichtung für Orchester.

Bereits zum 24. Mal trafen sich in der Woche vor Ostern Mädchen und Jungen im Alter von elf bis 17 Jahren aus ganz Deutschland auf Einladung des internationalen Arbeitskreises für Musik in Eschwege, um gemeinsam mit vielen Dozenten ein Programm für Sinfonie- sowie Kammerorchester und Chorgesang zu erarbeiten. „In diesem Jahr hatten wir so viele Interessenten, dass wir sogar einigen absagen mussten“, erklärte Burchard Schäfer, der die Musikwoche in Eschwege vor 24 Jahren gründete.

Dozenten aus ganz Deutschland unterrichten die Jugendlichen und bereiten mit ihnen gemeinsam ein Programm der Extraklasse vor. „Die meisten der Jugendlichen kennen sich nicht und wachsen dann vor Ort zu einer Einheit zusammen und musizieren gemeinsam“, sagte Schäfer.

Als Probeort wurde ihm damals die Jugendherberge in Eschwege vorgeschlagen. „Wir waren sofort begeistert und seitdem findet unsere musikalische Freizeit jedes Jahr vor Ostern in Eschwege statt. Einen anderen Ort können wir uns auch gar nicht mehr vorstellen“, so Schäfer. Neben den Proben stand aber auch Sport auf dem Programm, ebenso wurde der Kletterwald besucht und auf dem Eschweger Marktplatz musiziert.

Im „Konzert für Posaune und kleines Orchester“ von Georg Christoph Wagenseil trat Franka Meyer an der Posaune als Solistin auf. „Sie war selbst einmal Teilnehmerin der Musikwoche und unterstützt uns nun so“, erklärt Schäfer. Aber nicht nur im Orchester konnten die 68 Jugendlichen überzeugen, sondern auch im Chor: So sangen sie gleich vier Stücke mit feinsten Stimmen. „Die Jugendlichen sind alle an ihrem Instrument ausgebildet, aber Chorgesang gehört zu unserer Musikwoche genauso dazu“, so Schäfer weiter. 

Nach der Pause konnten die Gäste unter anderem noch die Filmmusik von Miss Marple erleben sowie Variationen von „’s kommt ein Vogel geflogen“, einem deutschen Volkslied im Stil älterer und neuerer Meister.

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