Anlaufstelle für den Kontakt zur hessischen Justiz: Justizministerin Kühne-Hörmann besucht Amtsgericht in Eschwege 

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Rechtspfleger Nils Geiser berichtete Justizministerin Eva Kühne-Hörmann und der CDU-Landtagsabgeordneten Lena Arnoldt (von links) von der Tätigkeit. 

Seit Herbst 2018 ist das Amtsgericht Eschwege die Erstanlaufstelle für den Kontakt zur hessischen Justiz. Am Donnerstag hat sich Justizministerin Eva Kühne-Hörmann vor Ort ein Bild gemacht.

Der digitale Servicepoint wird von der Bevölkerung gut angenommen. Die erst im Herbst vergangenen Jahres am Amtsgericht in Eschwege eingerichtete Erstanlaufstelle für den Kontakt mit der hessischen Justiz verbucht inzwischen 4000 Anrufe im Quartal und 1000 E-Mail-Anfragen pro Monat. 

Mit zwei Rechtspflegerstellen wurde die Arbeit aufgenommen, zwei weitere sind inzwischen hinzugekommen, weitere zwei sollen folgen. Rund 230.000 Euro hat das Land Hessen in die zentrale digitale Anlaufstelle investiert.

Die Erstkontaktstelle kann allerdings längst nicht jeden Service leisten – aber vieles vorbereiten. Beispiel: Wer einen Erbschein benötigt, wird nach wie vor persönlich zum Nachlassgericht gehen müssen. Die Mitarbeiter des Service Points können den Besuch allerdings gemeinsam mit dem Anrufer vorbereiten. Die Zusage: Innerhalb von höchstens 72 Stunden meldet sich der zuständige Ansprechpartner zurück, sollte der Kontakt nicht unmittelbar hergestellt werden können. In Hessen gibt es fast 100 Gerichtsstandorte.

Wer in Hessen Kontakt zu den Justizbehörden sucht, findet die zentrale Anlaufstelle für das gesamte Bundesland in Eschwege. Unter der Rufnummer 0800/9632147 oder per E-Mail an servicepoint@justiz.hessen.de ist der Digitale Service Point zu erreichen.

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