Miniermotte

Kampf um Kastanie zeigt erste Erfolge

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Ein von der Miniermotte zerfressenes Kastanienblatt. Der gefräßige Kastanienschädling ist deutlich auf dem Rückzug.

Eschwege. Im Kampf gegen die Miniermotte, die den Bestand der heimischen Kastanien gefährdet, zeichnen sich erste Erfolge ab. „Der Befall ist in einigen Orten stark zurückgegangen beziehungsweise fast verschwunden“, sagt Lothar Quanz, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Werra-Meißner-Kreis. 

Gewonnen sei der Kampf gegen die Miniermotte allerdings noch lange nicht. Die Larven des Insekts fressen sich durch die Blätter der weiß blühenden Kastanie und unterbrechen damit die für den Baum lebensnotwendige Photosynthese.

Um den Befall zu verhindern, hängen die Mitglieder der Schutzgemeinschaft Nistkästen für Blau- und Kohlmeisen - die natürlichen Fressfeinde der Motte - in unmittelbarer Nähe von Kastanien auf. Außerdem ruft die Gemeinschaft jedes Jahr Anfang November die Bevölkerung auf, Kastanienlaub zu sammeln und in speziell dafür bereitgestellten Containern abzuladen. Quanz: „Dadurch wird der Lebenszyklus der Motte unterbrochen.“ Allein im vergangenen Jahr seien 67 Tonnen Kastanienlaub gesammelt worden.

Beispielhaft für die Region startete die Schutzgemeinschaft ihre diesjährige Laubsammelaktion in Oberhone und Epterode. „Was hier passiert, ist wirklich vorbildlich“, sagte Quanz.SEITE 2, ZUM TAGE

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