Kein Tüv: Fachstelle für Suchtprävention benötigt neue Juice-Box

Saft-Cocktail: So sieht ein Getränk aus der Juice-Box aus – im Hintergrund ist der Wagen mit Verkaufsstand zu sehen. Archivfoto: Stück

Eschwege. Die beliebte mobile Bar für Cocktails ohne Alkohol „Juice-Box" ist durch den Tüv gerasselt. Zumindest der Anhänger, auf dem die Mitarbeiter der Suchtprävention ihren Verkaufsstand aufbauen.

11.000 Euro soll eine Neuanschaffung kosten, berichtet Leiter Harald Nolte.

„Der Anhänger war schon alt, als wir ihn 2006 angeschafft haben. Die Erstzulassung war Mitte der 90er-Jahre. Jetzt waren die Bremsen runter und der Rahmen verzogen“, berichtet Nolte. Auch durch die Außenwände sei etwas Feuchtigkeit gedrungen. „Einen neuen Hänger zu kaufen, ist wirtschaftlicher, als diese Schäden an dem alten reparieren zu lassen“, erklärt der Fachstellen-Leiter.

Ein neues Modell von einem Hersteller in München sei schon gefunden. „Aber es fehlen noch etwa 1000 Euro für die Finanzierung“, so Nolte. 7000 Euro koste die bloße Anschaffung. „Dann kommen noch Fußboden und anderen Dinge rein. Wir bauen die alte Juice-Box quasi komplett nach und übernehmen auch Teile der Einrichtung“, fährt er fort.

Die Juice-Box erfreut sich noch immer großer Beliebtheit und ist für etliche Termine im nächsten Jahr gebucht. „Gute 30 Mal pro Jahr stehen wir irgendwo: Schulfeste, Aktionstage oder Festivals wie das Go Ahead sind nur einige Beispiele“, sagt Harald Nolte. Deswegen wolle man das 2007 ins Leben gerufene Erfolgsprojekt unbedingt genauso weiterführen. „Dieses Mal investieren wir das Geld für einen neuen Anhänger, damit dieser möglichst lange erhalten bleibt“, so Nolte.

Sinn des Projekts sei gerade jungen Menschen zu zeigen, welche gesunden, weil alkoholfreien, Alternativen es zu Cocktails mit Schnaps gibt.

Info: Wer noch für die Anschaffung des neuen Anhängers spenden möchte, kann sich bei der Fachstelle für Suchtprävention des Diakonischen Werks Werra-Meißner melden, Tel. 0 56 51/3 39 42 -92 oder -96.

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