Krankenkassen

Schulranzen darf nicht zu schwer sein

Geübt wird gemeinsam: Dirk Umbach von der Kaufmännischen Krankenkasse erklärte den Schülern der Struthschule die richtige Einstellung der Riemen an ihren Schulranzen. Foto: nh

Eschwege. Ohne Ranzen geht es für einen Grundschüler nicht. Tag für Tag sind die Kinder auf die meist knallbunten Tornister angewiesen. Umso wichtiger ist es, auf Gewicht und den richtigen Sitz zu achten, um langfristig Gesundheitsschäden zu vermeiden. Daher fand am Donnerstag unter dem Motto „Kinder sind keine Packesel“ in der Eschweger Struthschule ein Ranzencheck der Krankenkassen statt.

Problematisch ist vor allem ein zu schwerer Ranzen. Das Tragen kann dann leicht die noch wachsende Wirbelsäule der Schulkinder beschädigen und zu einer schlechten Körperhaltung führen. Beim Ranzencheck geht es darum, Kinder und Lehrer darauf aufmerksam zu machen. Dirk Umbach von der Kaufmännischen Krankenkasse hatte dafür verschiedene Spiele und Übungen mit in die Klassenräume gebracht. Gemeinsam mit den Kindern wog er die Ranzen. Diese sollten nicht mehr als 15 Prozent des eigenen Körpergewichtes wiegen“, sagt Schulleiter Rolf Tinnefeld. Um das zu erreichen, wurde am Donnerstag auch genau hingeschaut, was sich eigentlich im Ranzen der Kinder befindet und was davon gegebenenfalls auch in der Schule bleiben kann. „Wir haben in jedem Klassenzimmer ausreichend Regale und Fächer, wo Bücher gelagert werden dürfen“, sagt Tinnefeld, „nur was für die Hausaufgaben benötigt wird, muss natürlich mitgenommen werden.“

Dirk Umbach übte mit den Kindern auch, die Riemen der Schultaschen richtig einzustellen. Anschaulich erklärte er die leicht zu bedienenden Mechanismen. Richtig stramm sollte der Ranzen auf dem Rücken sitzen, um einen angenehmen und gesunden Tragekomfort zu erreichen.

Auf den richtigen Gebrauch müsse immer wieder hingewiesen werden, sagt Rolf Tinnefeld. Das gelte nicht nur für die Kinder, auch die Lehrer sollen ein Auge auf unnötige Lasten der Schüler werfen und sie dazu anhalten, Bücher nicht unnötig mit sich herumzuschleppen.

Von Lasse Deppe

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