Züge hatten zehn Minuten Verspätung

Kinder spielen an Bahngleisen in Eschwege

Eschwege. Gleich zweimal mussten am Montagabend Bundespolizisten wegen spielender Kinder an Bahngleisen ausrücken, einmal davon im Bereich Eschwege-West. Verletzt wurde nach Polizeiangaben "Gott sei Dank niemand".

Fünf Kinder im Alter zwischen acht und zehn Jahren spielten gegen 16.30 Uhr im Bereich des Bahnhaltepunktes Eschwege-West an den Gleisen, weshalb die Polizei mit Blaulicht und Martinshorn zum Einsatzort fuhren. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn AG hatte die Minderjährigen bereits in Obhut genommen. 

Im Bahnverkehr kam es dadurch zu Verzögerungen, weil die Lokführer in diesem Bereich den Befehl zur Langsamfahr erhielten. Drei Züge hatten durch den Vorfall jeweils zehn Minuten Verspätung.

Zweiter Fall

Ein Achtjähriger aus Ahnatal saß ebenfalls am Montagabend gegen 18 Uhr auf der Schallschutzwand an dem Bahnhaltepunkt Ahnatal-Casselbreite. Ein Lokführer, der den Jungen entdeckte, alarmierte über dessen Leitstelle die Bundespolizei. Die Gleise wurden umgehend gesperrt. Eine Streifenbesatzung der Bundespolizeiinspektion Kassel nahm den Sprössling in Empfang und brachte den Jungen zu dessen Eltern.

Hinweis: Wer Kinder an Bahngleisen beobachtet, wird gebeten, sofort die Bundespolizei Hotline 0800 6 888 000 oder auch bei jeder anderen Polizeidienststelle anzurufen. Eltern sollten ihre Kinder über die Gefahren auf dem Gebiet der Bahnanlagen hinweisen. 

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