Kirchgemeinden spenden vier Tonnen Lebensmittel an Eschweger Tafel

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Viel zu tun: Besonders reich gedeckte Tische fanden die ehrenamtlichen Tafelmitarbeiter Wolfgang Mielack (links) und Lew Sonin in Bischhausen vor. Pfarrer Lecke (rechts) half mit, die 22 Kisten zu verladen. 

31 Kirchengemeinden haben in diesem Jahr vier Tonnen Lebensmittel an die Eschweger Tafel gespendet. Damit wurden alle  Spendenergebnisse der vergangenen jahre übertroffen. 

Eschwege – Für die Eschweger Tafel bedeutet das Erntedankfest in jedem Jahr arbeitsreiche Tage, denen der Vorstand und die ehrenamtlichen Mitarbeiter aber trotz aller weiterlaufenden normale Tätigkeiten aber erwartungsvoll entgegensehen. Denn es ist ein guter Brauch, dass die Lebensmittel, mit denen viele Kirchengemeinden des Kreises die Altäre und Kirchen für die Dankgottesdienste schmückten, dann der Eschweger Tafel zur Verfügung stellen. In diesem Jahr war die Spendenfreudigkeit besonders groß, denn mit 182 Kisten und rund 4000 Kilogramm gespendete Lebensmitteln aus 31 Kirchengemeinden wurden alle Erwartungen und Vorjahresergebnisse übertroffen.

Überwältigt von dem Ergebnis

Hans Liese, Vorsitzender der Tafel: „Wir sind überwältigt von diesem Ergebnis und danken allen Spendern sehr herzlich. Mit den Spenden können wir vielen Menschen und Familien helfen.“ Das Gemüse wurde an allen Tagen nach einer nochmaligen, genauen Frischeprüfung sofort ausgegeben, haltbare Lebensmittel in ein Lager übernommen, um auch für spendenarme Zeiten gerüstet zu sein.

In diesem Jahr fanden die Gottesdienste im Kreisgebiet aus verschiedenen Gründen an drei verschiedenen Sonntagen statt: Am 22. und 29. September sowie am 6. Oktober. Das die Tafel unterstützende Kreiskirchenamt stellte der Tafel einen genauen Plan zur Verfügung. Einen Tag nach dem jeweiligen Datum rollte ein eigens gecharterter Kleintransporter – der normale Tafelbetrieb musste ja weiterlaufen – durch das Kreisgebiet, um die Lebensmittel einzusammeln.

Arbeitsreiche Tage für ehrenamtliche Tafelmitarbeiter

Arbeitsreiche Tage für die ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeiter, die an allen drei Tagen jeweils rund acht Stunden unterwegs waren. Und es lohnte sich, denn am 22. September wurden aus den Kirchen von Altenburschla, Aue, Datterode, Niederdünzebach, Oberdünzebach, Rambach, Röhrda, Weißenborn und Völkershausen 68 Kisten (jeweils 20 Kilogramm) mit Lebensmitteln abgeholt.

Am 30. September waren in der Kirche von Bischhausen allein 22 Kisten und Säcke mit Lebensmitteln zu füllen, die Pfarrer Lecke wie in jedem Jahr mit den Konfirmanden in der Gemeinde gesammelt hatte. Mit den Spenden aus Eschwege (Marktkirche, Kita Schwanenteich), Harmuthsachsen, Hetzerode, Niddawitzhausen, Kirchhosbach, Langenhain, Oetmannshausen, Rechtebach und Vierbach waren es 75 Kisten haltbare Lebensmittel.

Vor allem der Waldkappeler und Herleshäuser Raum war am 7. Oktober Ziel des Tafeltransporters, der in den Gemeinden 39 Kisten und allein 13 Säcke mit Kartoffeln in die Hindenlangstraße transportierte. Sie kamen aus Abterode, Albungen, Burghofen, Eltmannshausen, Friemen, Grebendorf, Nesselröden/Holzhausen/Wommen, Schemmern, Vockerode und Waldkappel.  (sf)

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