Pfarrer des Kirchenkreises Eschwege und der Kirchengemeinde Niddawitzhausen überbrachten Fahrzeug

Ein kleiner Bus fürs ferne Estland

Halfen einer Kirchengemeinde in Estland: Die Pfarrer Eberhard Laukner und Harald Aschenbrenner fuhren über 2000 Kilometer auf der Landstraße. Foto: privat/nh

Eschwege/Berkatal. Einen Bus mit neun Sitzplätzen haben Pfarrer Harald Aschenbrenner (Niddawitzhausen) und Pfarrer Eberhard Laukner (Frankershausen) nach Estland überführt. Mart Jaanson, Pfarrer der estnischen Kirchengemeinde Noo, hatte die Amtsbrüder aus dem Kirchenkreis Eschwege um Unterstützung gebeten. Er benötigt den Bus, um Gemeindeglieder zu Gottesdiensten zu transportieren und um Kinder zu Freizeiten der Gemeinde mitzunehmen.

Der Bus ermöglicht es dem Pfarrer auch, seinen Dienstort zu erreichen, denn nicht in jeder estnischen Kirchengemeinde gibt es ein Pfarrhaus. Der gebrauchte Bus wurde von der Kirchengemeinde Noo für 6400 Euro erworben. Der Kirchenkreis Eschwege und die Kirchengemeinde Niddawitzhausen übernahmen Ölwechsel, TÜV, ASU und Versicherungskosten. Dabei half eine Spende von 500 Euro.

Aschenbrenner und Laukner überführten den Bus nun über mehr als 2000 Kilometer Landstraße nach Estland. Dabei nutzten sie die Gelegenheit, um das Gemeindeleben vor Ort und die Kirchengemeinden und den Alltag der Pfarrer in Estland näher kennen zu lernen. So konnten sie auch eine evangelische Trauung bei dem Kollegen in Noo miterleben. In Estland ist der Pfarrer noch zeitgleich Standesbeamter. Bevor der Segen erteilt wird, muss das Brautpaar in der Kirche die Eheurkunde unterschreiben und der Pfarrer diese beurkunden. (red)

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